Hospiz in Rendsburg : 1400 Euro für kranke Kinder und Eltern

1400 Euro für den Kinder- und Jugendhospizdienst: Peter Weyand (von links), Tanja Engel, Prof. Dr. Willm Uwe Kampen und Wolfgang Dudek bei der Spendenübergabe.
1400 Euro für den Kinder- und Jugendhospizdienst: Peter Weyand (von links), Tanja Engel, Prof. Dr. Willm Uwe Kampen und Wolfgang Dudek bei der Spendenübergabe.

Nach einem erfolgreichen MG-Treffen spendete jetzt der Rendsburger Automobilclub die erlöse der Tombola an den Kinder- und Jugendhospizdienst.

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09. Oktober 2018, 17:57 Uhr

Rendsburg | 1400 Euro spendete kürzlich der Rendsburger Automobilclub dem Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst. Der Club hatte über Pfingsten zum Internationalen MG-Treffen in Rendsburg eingeladen. Ungefähr 200 Autofreunde aus Deutschland, Dänemark, Schweden und den Niederlanden fuhren mit ihren etwa 100 Oldtimern vor. „Am Schlussabend haben wir eine Tombola mit gesponserten Preisen veranstaltet und spenden jetzt den Erlös zu 100 Prozent“, erklärte Peter Weyand.

Der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst gehört zur „Pflege LebensNah“. Koordinatorin Tanja Engel berichtete, dass ehrenamtliche Mitarbeiter aktuell sieben Familien mit erkrankten Kindern betreuen. Sie schaffen den Eltern Freiräume für sich oder die gesunden Geschwister. Es werden zehn Familien begleitet, in denen jeweils ein Elternteil erkrankt ist. In drei Trauergruppen kümmern sich die Mitarbeiter um trauernde Kinder und Jugendliche.

Das gespendete Geld soll verwendet werden, „Familien aus dem Alltag herauszuholen“, kündigte Tanja Engel an. Das könnte beispielsweise durch ein „gemeinsames Wochenende auf einem Bauernhof an der Nordsee oder Kreativworkshops“ geschehen, sagte sie.



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