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14 Nationen bei „Rund um Ascheffel“ am Start

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

24. Rund um Ascheffel: Däne Mads Schmidt beendet frühen Ausreißversuch mit Spurtsieg im Hauptrennen

In 13 Klassen mit elf Rennen und 850 Startern wurde die Radsportsaison beim 24. internationalen Straßenrennen „Rund um Ascheffel“ eröffnet. Die von Veranstaltungsleiter Holger Thielen erwartete skandinavische Dominanz trat im Hauptrennen diesmal nicht ein, wenngleich der Däne Mads Würtz Schmidt (Team Coloquick Skive) drei Tage vor seinem 21. Geburtstag das Hauptrennen (Elite-KT- und A/B-Klasse) nach sieben Runden und 115,5 Kilometern in 2:45,42 Stunden zwar gewann. In den Top-Ten platzierten sich neben drei Dänen noch drei Niederländer und erstmals auch vier deutsche Fahrer.

„Wir haben allerfeinsten Radsport auf höchstem Niveau erlebt. Dieses Rennen hat im Norden Europas einen hohen Stellenwert, das ergeben die zahlreichen Feedbacks. Sehr schön ist, dass die Podeste mittlerweile sehr europäisch gemixt besetzt werden und sich auch immer mehr Deutsche darauf einfinden“, erklärte Thielen. Ausgesprochen hochklassig empfand er vor allem das Hauptrennen (Elite KT und A/B). „Es war unglaublich spannend. Gut, dass es für die beiden Ausreißer gerade noch gereicht hat.“ Gemeint waren der Däne Mads Würtz Schmidt und der Niederländer Rens te Stroet, die sich bereits in der ersten Runde absetzten und einen Vorsprung von bis zu dreieinhalb Minuten erarbeiteten, der zum Ende des Rennens jedoch zusehends schmolz, bis es schließlich nur noch acht Sekunden waren, die aber zum Sieg reichten. „Die Strecke hätte keine 500 Meter länger sein dürfen, dann wäre es um die beiden geschehen gewesen“, so Moderator Peter Rohde, selber ein Radsportler der Spitzenklasse.

Zwei Rennen endeten mit Rekordzeiten. Die Männer der Klasse B/C, in der zur Freude der Veranstalter eine deutsche Dominanz vorherrschte. In der Zeit von 2:23,03 Stunden gewann der Rostocker Maximilian Winterberg (Bike Market Team) den Spurt vor dem Berliner Erik Schubert (KED Stevens Team) und Christian Müller (Team Bürstner). Vor großer Zuschauerkulisse boten die Elite FT und Elite Frauen das schnellste Rennen bislang. In 1:19,50 Stunden und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 37,2 km/h siegte die Dänin Trine Schmidt (Hillerød) nach 49,5 Kilometern mit großem Abstand vor der Niederländerin Arianna Pruisscher (Emmen).

Den Abschluss bildeten die Fahrer des Jedermann-Rennens, die in drei Altersklassen eingestuft wurden. Dabei gab es auch Podestplätze für die gastgebende SG Athletico Büdelsdorf. In der M1 siegte das Brüderpaar Reinhard und Wolfgang Witte (Magdeburg). Dritter wurde Athletico-Fahrer René Homfeldt. Das Podest der M3-Fahrer wurde ausschließlich von Schleswig-Holsteinern belegt. Es siegte Andreas Rips (RSC Kattenberg) vor Lokalmatador Axel Hauschild (SG Athletico Büdelsdorf) und Peter Appel (Kieler RV).

>Alle Ergebnisse unter: http://

ascheffel.athletico-buedelsdorf.de

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