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Basketball-Regionalliga : 13 soll für die Twisters nicht zur Unglückszahl werden

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Im 13. Saisonspiel wollen die Rendsburger Basketballer ihre weiße Weste behalten.

shz.de von
erstellt am 17.Jan.2014 | 06:01 Uhr

Für die Basketballer der Rendsburg Twisters steht am Sonnabend (15.30 Uhr) beim Tabellensiebten TSV Uetersen das 13. Spiel der Saison in der 2. Basketball-Regionalliga Nord an. Dem Aberglauben gibt sich Trainer Bjarne Homfeld allerdings nicht hin und will diese statistische Randnotiz nicht als ein vermeintlich schlechtes Omen werten.

Der Saisonverlauf gibt auch keinen Anlass dazu, immerhin haben die Twisters die zwölf Spiele zuvor allesamt für sich entschieden, und so erklärt Homfeldt folgerichtig: „Eigentlich sollte in Uetersen nichts schiefgehen.“ Als Überheblichkeit sollte diese Aussage aber nicht verstanden werden. Es ist vielmehr eine der Lehren aus der aktuellen Spielzeit. Die Twisters stehen nicht umsonst ganz oben in der Tabelle, verfügen über ein unheimliches Potenzial, das nahezu allen Teams überlegen ist. Allerdings weiß auch Homfeldt, dass seine Jungs die Konzentration weiterhin hochhalten müssen, um nicht irgendwann eine böse Überraschung zu erleben. „Speziell auswärts merken wir, dass alle Mannschaften versuchen, uns das Leben schwer zu machen. Jeder möchte das erste Team sein, das gegen uns gewinnt“, erklärt der Twisters-Coach. Und während sein Team die Gegner in eigener Halle regelmäßig mit Kantersiegen abfertigt – bei allen Siegen betrug der Vorsprung immer mehr als 20 Punkte – zeigt ein Blick in die Auswärtsstatistik, dass es dabei knapper zugeht. „Das sind manchmal nur zehn Punkte“, sagt Homfeldt. Tatsächlich gewannen die Twisters vier ihrer sechs Partien sogar mit weniger als zehn Zählern Vorsprung.

Ob aber ausgerechnet Uetersen die Rendsburger ins Stolpern bringt? Der TSV weist mit fünf Siegen bei sieben Niederlagen eine negative Bilanz auf und ist seit der letzten Partie gegen Bremerhaven auch ohne Trainer. Toni Radic hat erklärt, nicht mehr zur Verfügung zu stehen. Inwieweit sich das auf die Leistung der Gastgeber auswirken wird, bleibt abzuwarten. Mit einer Spezialaufgabe wird Kapitän Morris Bordersen betraut. In erster Linie wird er die Kreise von Uetersens Topscorer Phillip Döhring (22,5 Punkte pro Spiel) versuchen einzuengen. „Wenn wir ihn aus dem Spiel nehmen, ist das schon die halbe Miete.“ Ansonsten schickt Homfeldt sein Team mit der bekannten Marschroute aufs Parkett. Mit einer guten Verteidigung, Dominanz unter den Körben und schnellen Angriffsaktionen wollen die Twisters auch in der Rosenstadt Uetersen den nächsten Sieg einfahren und der vermeintlichen Unglückszahl 13 ein Schnippchen schlagen.

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