zur Navigation springen

Reiten : 125 Jahre Park Wilhelmshöhe: Großes Reitturnier beim RuFV Hohenwestedt

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Von heute bis Sonntag findet auf der Anlage im Park Wilhelmshöhe das Spring- und Dressurturnier des RuFV Hohenwestedt statt. Bei den insgesamt 30 Prüfungen steht vor allem der Nachwuchs im Fokus.

shz.de von
erstellt am 01.Aug.2014 | 06:00 Uhr

Auf der Reitanlage im Park Wilhelmshöhe herrschte gestern Hochbetrieb, schließlich muss für das heute beginnende Spring- und Dressurturnier alles hergerichtet sein. Denn der RuFV Hohenwestedt möchte sich drei Tage lang als perfekter Gastgeber erweisen. Und die Traditionsveranstaltung ist in diesem Jahr eine besondere – der Park Wilhelmshöhe feiert sein 125-jähriges Bestehen. „Klar, dass wir uns da besonders viel Mühe geben“, sagt Annika Block, Schriftführerin des RuFV Hohenwestedt. Rund 80 Helfer sollen für einen reibungslosen Ablauf sorgen.

Die Teilnehmer werden laut Block „beste Bedingungen“ vorfinden. Selbst die anhaltende Hitze der vergangenen Wochen konnte dem Geläuf nichts anhaben. „Der Boden ist in einem sehr guten Zustand und wartet nur darauf, dass die Reiter kommen“, berichtet Block mit einem Schmunzeln. Auch an den Wettkampftagen dürften die zu erwartenden Temperaturen bis zu 30 Grad Celsius nicht zum Problem werden. Block: „Die Anlage ist schön gelegen und von vielen Bäumen umsäumt, da findet jeder ein schattiges Plätzchen. Außerdem stehen für Reiter und Pferde jede Menge Getränke bereit.“

Den Anfang machen heute ab 10 Uhr die Dressurreiter mit einer Prüfung der Klasse L mit Trense auf dem Dressurplatz 2. Die Springprüfungen beginnen um 12 Uhr mit einer Springpferdeprüfung der Klasse A. Bis zum späten Sonntagnachmittag stehen insgesamt 30 Prüfungen auf dem Programm für die 1200 Nennungen vorliegen. „Damit sind wir sehr zufrieden“, sagt Block. Erstmals stehen bei der Pferdeleistungsschau in Hohenwestedt auch die Hunterklassen auf dem Programm. Hier können Reiter ab Jahrgang ’92 und älter mit ihren Pferden an den Start gehen.

In erster Linie richtet sich das Turnier an den Nachwuchs – sowohl bei den Reitern als auch bei den Pferden. So sucht man vergebens Prüfungen der Klasse S im Programm. „Das machen wir bewusst so. Wir wollen den Nachwuchs fördern. Es gibt leider nicht so viele Turniere, wo der Nachwuchs im Mittelpunkt steht. Das ist bei uns anders“, erklärt Block. Die höchste Prüfung ist am Sonntagnachmittag zum Abschluss eine Dressurreiterprüfung der Klasse M. Block: „Hier kann die hohe Dressur bestaunt werden.“

Auch wenn vielleicht die ganz großen Namen auf der Anlage im Park Wilhelmshöhe fehlen, so hofft Block doch auf ein reges Zuschauerinteresse, zumal kein Eintritt erhoben wird. „An drei Tagen gibt es im Springen und in der Dressur viel zu sehen. Da ist für jeden etwas dabei.“

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert