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3. Handball-Liga der Frauen : 12:0 Punkte sind das Ziel

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der 3. Handball-Liga der Frauen peilt der TSV Owschlag heute gegen den SV Henstedt-Ulzburg den sechsten Sieg in Folge an. Das Hinspiel hatten die Owschlagerinnen mit 26:19 gewonnen.

Hält die Siegesserie des TSV Owschlag an, ist der Zeugwart bald seinen Job los. Zu wenig hat der Wäschebeauftragte zu tun. Fünf Spiele in diesem Jahr, fünf Siege: Die Weste der Drittliga-Handballerinnen ist in 2014 noch immer schneeweiß. Die Chancen, dass es nach diesem Spieltag dabei bleibt, stehen gut. In eigener Halle trifft die Mannschaft von Trainer Rainer Peetz heute (17 Uhr) auf den Tabellensiebten SV Henstedt-Ulzburg.

Überraschend deutlich gewann der TSV in der Hinrunde beim SV mit 24:19. Für die Owschlagerinnen wäre ein erneuter Sieg im Schleswig-Holstein-Derby das i-Tüpfelchen auf eine bis hierhin perfekte Rückrunde. „Wir wollen die 12:0 Punkte“, verkündet der Coach. Peetz prognostiziert: „Wenn wir die Henstedt-Ulzburgerinnen schlagen, haben wir gute Chancen, sie in der Endabrechnung hinter uns zu lassen.“ Damit er den Owschlager Fans heute eine topfitte Mannschaft präsentieren kann, zog der Coach im Training die Handbremse an. „Ich habe gemerkt, dass einige Spielerinnen zuletzt ein wenig müde wirkten. Deswegen habe ich am Donnerstag dosierter trainiert“, erklärt Peetz.

Die Aufgaben im restlichen Saisonverlauf werden nicht leichter. Im Gegenteil: Sein Team steht noch vor veritablen Auswärtshindernissen in Leipzig, Frankfurt/Oder, Travemünde und Altlandsberg. Der TSV ist gut beraten, heute zwei Punkte einzusacken, um Platz fünf abzusichern. „Nach dem Henstedt-Spiel haben wir zwei freie Wochenenden. Das sollte Anreiz genug sein, jetzt noch mal Vollgas zu geben“, so Peetz. Einfach wird das Unterfangen sicher nicht. Der Gast reist als angeschlagener Boxer nach Owschlag. Kurzfristig hat Bente Maassen, zweitbeste Torschützin der Henstedterinnen, den finanziell gebeutelten Verein Richtung Harrislee verlassen. Peetz glaubt, dass der Gegner aufgrund der Umstände noch enger zusammengerückt ist.

Der Trainer vertraut auf die eigene Stärke. Sein Team präsentiert sich im neuen Jahr so gefestigt wie lange nicht. Ein wichtiger Faktor im Owschlager Spiel ist Greta Stolley. „Sie ist Leit- und Identifikationsfigur zugleich“, weiß Peetz. Am vergangenen Spieltag erzielte Stolley ihr 1 000 Tor für den TSV in der 3. Liga. Zur Belohnung erhielt die überraschte Jubilarin einen Präsentkorb von Chefstatistiker Frank Kubat. Nur ein Anzeichen dafür, dass es derzeit auch im Umfeld des TSV stimmt.

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