Kommunalwahl : 109 Bewerber wollen in den neuen Rat

Hinweis für alle, die die Abgabefrist bis zur letzten Minute ausreizen: Stefan Lohr, stellvertretender Wahlleiter, hängt gestern einen Zettel neben den Eingang zum Neuen Rathaus in Rendsburg.
Hinweis für alle, die die Abgabefrist bis zur letzten Minute ausreizen: Stefan Lohr, stellvertretender Wahlleiter, hängt gestern einen Zettel neben den Eingang zum Neuen Rathaus in Rendsburg.

Meldefrist für Parteien abgelaufen – AfD nicht dabei

shz.de von
13. März 2018, 09:46 Uhr

109 Rendsburger bewerben sich um die 31 Sitze der künftigen Ratsversammlung. Sechs Parteien werfen ihren Hut in den Ring, die Alternative für Deutschland (AfD) zählt nicht dazu. Das steht seit gestern fest. Bis um 18   Uhr durften die Wahlvorschläge von Parteien, Wählergruppen und Einzelpersonen im Rathaus eingereicht werden. Kommunalwahl ist am Sonntag, 6. Mai.

CDU, SSW, Linke, Grüne, SPD und FDP – in dieser Reihenfolge gingen die Wahlvorschläge im Rathaus ein. Den Anfang machte die CDU am 13. Februar, die Liberalen ließen sich bis zum 9. März Zeit. Fristgerecht waren alle. Auch sonstige formale Fehler lagen nach der ersten Durchsicht nicht vor. „Die Vorprüfung der Unterlagen hat keine Mängel ergeben“, sagt der stellvertretende Wahlleiter Stefan Lohr. Ein Kriterium: Jeder Bewerber um einen Sitz im Stadtparlament hat in Rendsburg gemeldet zu sein.

Grünes Licht geben muss noch der Gemeindewahlausschuss. Er tagt unter Vorsitz von Wahlleiterin Andrea Loose, die den Fachbereich Bürgerdienste kommissarisch anführt. Die Sitzung am Freitag, 16. März, um 10 Uhr im Alten Rathaus ist öffentlich. Alle genannten Parteien haben sämtliche 16 Rendsburger Wahlkreise belegen können. FDP, Grüne und Linke reichten jedoch weniger Listen- als direkte Wahlvorschläge ein. Soziales Rendsburg und Modernes Rendsburg scheiden mit der Wahl aus. Die Mandatsträger ziehen sich entweder ganz aus der Politik zurück oder wechseln nahtlos zur FDP.

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