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CDU-Kreisparteitag : 100 Prozent für Wadephul

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der CDU-Kreisvorsitzende Johann Wadephul wurde in der Kreisversammlung in Groß Wittensee mit dem Traumergebnis wiedergewählt.

„Auch Konrad Adenauer hat sich selbst gewählt.“ Mit diesen Worten leitete der Tagungspräsident Otto Bernhardt die Bekanntgabe des Wahlergebnisses für das Amt des CDU-Kreisvorsitzenden ein. 98 Delegierte, 98 Ja-Stimmen für Johann Wadephul lautete das 100-Prozent-Votum für den Bundestagsabgeordneten. Der 51-Jährige aus Molfsee steht seit 2006 an der Spitze der CDU Rendsburg-Eckernförde. Beim Kreisparteitag im Hotel „Schützenhof“ in Groß Wittensee wurden auch die vier Stellvertreter in ihren Ämtern bestätigt. Für den Landtagsabgeordneten Hans Hinrich Neve (56) aus Stafstedt, Marion Herdan (55) aus Molfsee, Christiane Ostermeyer (51) aus Owschlag und der wegen einer USA-Reise nicht anwesende Tim Albrecht (34) aus Osdorf hieß es „Wiederwahl“. Auch Kreisschatzmeister Daniel Günther (MdL) führt sein Amt weiter.

Wadephul hatte zu Beginn der Tagung in seinem Jahresbericht eine positive Bilanz der letzten Wahlen gezogen. Bei den Kommunal- und des Bundestagwahlen sei die CDU jedes Mal die Nummer 1 geworden. Auch die erfolgreiche Bürgermeisterwahl in Fockbek mit Holger Diehr als Sieger hob er hervor. Wadephul forderte Korrekturen an der geplanten Änderung des Finanzausgleichs. Der Kreis dürfe nicht für seine Sparsamkeit bestraft werden.

Von Wirtschaftsminister Reinhard Meyer forderte er, das Gutachten zur Rader Brücke offen zu legen. Die Brücke sei die Lebensader der Region. Wenn sie nur noch zwölf Jahre halte, dränge die Zeit.

Dass sich Wladimir Putin am 9. Mai auf der ukrainischen Halbinsel Krim „wie ein römischer Imperator“ feiern ließ, nannte Wadephul eine Geschmacklosigkeit. Solch eine rechtwidrige Annexion dürfe es im 21. Jahrhundert nicht mehr geben.

Auch Reimer Böge kritisierte das russische Vorgehen in der Ukraine und sprach von einem „Anschlag auf die Krim“. Der Landesvorsitzende und schleswig-holsteinische Spitzenkandidat für die Europawahl betonte, dass es nur eine friedliche Veränderung von Grenzen geben dürfe. Es bestehe sonst die Gefahr, dass der Konflikt in der Ukraine einen Flächenbrand auslöse. In der EU müsse Konsolidierung den Vorrang vor Erweiterung haben, sagte Böge, „sonst würde Europa an seiner eigenen Größe ersticken“.

 

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