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Landeszeitung

18. August 2017 | 18:50 Uhr

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Beim letzten Blutspendetermin in Westerrönfeld ehrten der DRK-Blutspendedienst Nord-Ost und der Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes Jens Uwe Jahnke (66) für 125 Teilnahmen. Der Jubilar, der sich nicht nur mit der Blutspende für das DRK engagiert, berichtete von seinen Anfängen als Blutspender.

Durch seine Ausbildung zum Rettungssanitäter beim DRK wurde Jahnke auf die Dringlichkeit des Blutspendens aufmerksam. Schon mit 18 Jahren nahm er an Terminen teil, damals in Rendsburg/Büdelsdorf und in Begleitung seiner Clique.

Bei seiner Tätigkeit als Sanitäter war Jahnke zwei Jahre lang Pilot des Rettungshubschraubers. Gemeinsam mit einer Bürgerinitiative hat er die Stationierung des Hubschraubers in Rendsburg initiiert. In den letzten Jahren hat er ausschließlich in Westerrönfeld Blut gespendet.

Allerhand heute kurios Anmutendes weiß der Jubilar aus vergangenen Tagen zu berichten. Jahnke hat noch die Zeiten mitbekommen, in denen der halbe Liter Lebenssaft in Glasflaschen landete. Ebenfalls in Erinnerung geblieben sind ihm die Notizen auf den Schuhsohlen der Blutspender. Mit Kreide vermerkten die Mitarbeiter die Ruhezeiten nach dem Aderlass. Als die Rotkreuzler einmal zu später Stunde kein Schwarzbrot mehr hatten, machte sich Jahnke auf den Weg, um für Nachschub zu sorgen.

Jens Uwe Jahnke besucht gern die Blutspendeaktionen. „Überzeugt von der Wichtigkeit der Blutspende, setze ich mich gern für das Gemeinwohl ein“, erläutert er. Lediglich zweimal musste er aufgrund eines zu niedrigen Hämoglobinwertes aussetzen. Jahnkes Beispiel hat sich auf seine Söhne übertragen.

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erstellt am 21.Aug.2013 | 00:31 Uhr

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