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Krieg in der Ukraine Böklund will helfen – Firmen sollen Hygieneartikel und Nahrungsmittel spenden

Von Hans-Werner Staritz | 08.03.2022, 14:29 Uhr

Böklunds Bürgermeister Jürgen Steffensen und einige Gemeindevertreter wollen einen Hilfstransport an die polnisch-ukrainische Grenze organisieren.

Zwei Banner im Kreisverkehr in Böklund verkünden: Hier wird Hilfe organisiert für die Ukraine. Hinter der Aktion stehen neben Bürgermeister Jürgen Steffensen die Gemeindevertreter Michael Marquardt, Arne Scheehr, Simon Teebken und das bürgerliche Ausschussmitglied Jörg Rohwer. Sie wollen einen Hilfstransport an die polnisch-ukrainische Grenze organisieren und dafür bei Firmen Hygieneartikel, Getränke und Nahrungsmittel einwerben.

„Durch die gezielte Ansprache von Firmen können wir steuern, was wir mitnehmen.“
Jürgen Steffensen, Bürgermeister

„Durch die gezielte Ansprache von Firmen können wir steuern, was wir mitnehmen“, begründet Bürgermeister Steffensen die Vorgehensweise. Erst in einem zweiten Schritt sei an Spenden von Privatleuten gedacht. Dann könnten auch Kleidung und Geld gespendet werden. Das sei dann nötig, wenn Flüchtlinge hier untergebracht würden.

Hohe Spendenbereitschaft in der Bevölkerung

Diesbezüglich erfährt die Amtsverwaltung Südangeln bereits eine sehr hohe Spendenbereitschaft einschließlich des Angebots von Unterkünften, weiß Jürgen Steffensen in seiner Funktion als Amtsvorsteher.

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Er steht in Sachen Spenden bereits im Kontakt mit dem Amt Haddeby. Auch andere Ämter könnten sich gern melden, erklärt Steffensen, denn ein Transporter aus Böklund dürfe nicht halbleer aufbrechen, wenn bei anderen Hilfslieferungen noch Platz verfügbar sei. In solchen Fällen sollte man zusammenarbeiten, meint Steffensen.