„Berlin“ Hafen in Laboe erhält neuen Seenotrettungskreuzer

Von dpa | 15.01.2017, 19:13 Uhr

500 Menschen begrüßten das Schiff am Sonntag. Offiziell wird es im Februar in Dienst gestellt.

Etwa 500 Menschen haben in Laboe nahe Kiel einen neuen Seenotrettungskreuzer begrüßt. „Es ist viel mehr passiert, als wir geplant hatten“, sagte ein Sprecher der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS), nachdem die „Berlin“ am Sonntag das erste Mal an ihrem Stützpunkt in Laboe festgemacht hatte. Das 28 Meter lange und fast 4000 PS starke Schiff ersetzt an der Förde seinen 32 Jahre alten Vorgänger gleichen Namens.

„Laboe ist die einsatzreichste Station der Seenotretter überhaupt“, sagte der Sprecher. Pro Jahr rückten die Retter von hier bis zu 150-mal aus. Offiziell soll die „Berlin“ am 4. Februar in Dienst gestellt werden.

Schauspielerin Meret Becker hatte das Schiff Mitte Dezember in Bremen getauft. Samt Tochterboot „Steppke“ kostete es geschätzt einen zweistelligen Millionenbetrag. Der DGzRS-Sprecher wollte dies zunächst jedoch nicht bestätigen: „Solange die Serie aus drei Schiffen nicht abgearbeitet ist, wurde mit der Werft Stillschweigen vereinbart.“ Die „Berlin“ ist der zweite Neubau der neuentwickelten Klasse.