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Elbe in Geesthacht : Kapitän gestürzt - Schwierige Rettungsaktion auf Kanal

vom
Aus der Onlineredaktion

Bei einem Sturz verletzt sich ein 64-Jähriger an Bord eines Binnenschiffes. Die Feuerwehrleute müssen vorsichtig sein.

Geesthacht | Geesthachts Feuerwehrmänner sind am Mittwoch zum Schleusenkanal an der Elbe ausgerückt, um einen an Bord eines Binnenschiffes verunglückten Mann zu retten. „Das war nicht ganz einfach, weil das Tankschiff voll beladen war und entsprechend tief im Wasser an einem Steg festgemacht war“, sagte Jörg Obermüller, der Einsatzleiter der Feuerwehr.

Gegen 9 Uhr hatte der Matrose den Rettungsdienst angefordert, weil der Kapitän an Bord gestürzt war. Dabei hatte sich der 64-Jährige schwere Rückenverletzungen zugezogen. Um den Mann vorsichtig von Bord holen zu können, forderten die Rettungsassistenten die Feuerwehr an. Mit einer Drehleiter und zwei Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeugen rückten zehn Feuerwehrmänner zum Unteren Schleusenkanal aus.

„An Bord war es sehr eng, wir mussten uns zunächst überlegen, auf welchem Weg wir den Patienten am besten an Land bringen“, berichtetete Obermüller. In einer Schleifkorbtrage – einer robusten Kunststoffwanne – wurde der 64-Jährige nach der Erstversorgung durch den Notarzt sicher gebettet und dann über eine tragbare Leiter, die von Bord aus zum Steg gelegt wurde, geschoben. Über den Steg ging es dann zum Rettungswagen, der an der Straße warten musste.

Nach einer Stunde war der Patient schließlich auf dem Weg ins Johanniter-Krankenhaus.

Blaulichtmonitor



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erstellt am 04.Mär.2015 | 13:03 Uhr

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