Kreis Segeberg : Junger Motorradfahrer tödlich verunglückt

Die kurvenreichen Straßen in Bad Segeberg sind bei Motorradfahrern sehr beliebt. Immer wieder kommt es zu schweren Unfällen.

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11. Juli 2014, 10:53 Uhr

Stuvenborn | Ein 24-jähriger Henstedt-Ulzburger ist gestern bei einem Motorradunfall gestorben. Er hat, offenbar zu schnell unterwegs, in einer Kurve kurz hinter der Ortschaft Stuvenborn (Kreis Segeberg) die Kontrolle über seine Maschine verloren.

Notarzt, Rettungsdienst und Polizei eilten gegen 20.40 Uhr zur Unfallstelle, der Kreisstraße 109 (Brook) zwischen Stuvenborn und Todesfelde.

Als erstes eilte ein Zeuge als Ersthelfer zu dem Verunglückten. Als die Polizeibeamten eintrafen, war der Notarzt bereits dabei, den Motorradfahrer zu reanimieren. Doch der junge Fahrer erlag seinen schweren Kopfverletzungen noch an der Unfallstelle.

Als er in Richtung Todesfelde fuhr, verlor der Motorradfahrer in einer Linkskurve die Kontrolle über die Maschine und fiel. Er rutschte 30 Meter über den Asphalt und stieß dann rechts gegen die Außenschutzplanke. Die Polizei geht derzeit von einer überhöhten Geschwindigkeit als Ursache aus.

Die kurvenreiche K109 ist eine von vielen beliebten Motorradstrecken im Kreis Segeberg. Während es im letzten Jahr zwischen Stuvenborn und Todesfelde insgesamt sechs Unfälle mit Motorrädern gab und dabei fünf Fahrer leicht und einer lebensgefährlich schwer verletzt wurde, ist der aktuelle tödliche Unfall der erste Motorradunfall in diesem Jahr auf dieser Strecke.

Der Henstedt-Ulzburger ist der elfte bei Unfällen getötete Motorradfahrer landesweit in diesem Jahr.

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