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Norddeutsche Rundschau Lauftag: Anwohner zu spät informiert

Von Volker Mehmel | 14.10.2015, 18:51 Uhr

„Wir wurden zu spät informiert.“ So beklagten sich mehrere Gemeindevertreter aus den Ortsteilen Bischof, Kasenort und Kathen im Zusammenhang mit dem kürzlich veranstalteten Lauftag der Gemeinschaftsschule Wilster.

Dass ihre Straßen wegen dieser Veranstaltung voll gesperrt werden müssten, hätten sie aus einem Informationsschreiben erfahren, das sie erst am Vortag oder am Vormittag des Lauftags in ihren Briefkästen gefunden hätten, beklagte sich der Abgeordnete Lars Kloth in der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung Stördorf. Einem Landwirt in Bischof hätten die von ihm bestellten Futtermittel wegen der Straßensperrung nicht ausgeliefert werden können. Dafür hätten die Lieferanten zwei bis drei Tage Vorlaufzeit, die man wegen der kurzfristigen Information nicht mehr habe stoppen können.

Zu Beginn der Sitzung sprach der Gemeindevertreter Martin Sühl das an der Einmündung Honigfleth 2 und 4 umgesetzte Buswartehäuschen an. Er regte an, dort für eine Straßenbeleuchtung zu sorgen. „Morgens in der Dunkelheit ist es für die Kinder, die auf den Bus warten, stockfinster“, argumentierte Sühl. Möglicherweise könnte man dort eine Solarlampe installieren, schlug der Kommunalparlamentarier vor. Jeweils einstimmige Beschlüsse gab es über den Lärmaktionsplan sowie über den 2. Nachtrag zur Entschädigungssatzung. Weil es in diesem Nachtrag um die Entschädigung des Bürgermeisters für Dienstfahrten mit seinem Privat-Pkw ging, hatte Helmut Sievers an dieser Abstimmung nicht teilgenommen.