Am frühen Dienstagmorgen ist auf dem Festivalgelände in Wacken bei einem Feuer erheblicher Schaden entstanden. Ein Merchandise-Zelt und zwei Fahrzeuge standen in Flammen.
Einen Tag vor dem offiziellen Start des Bühnenprogramms ist auf dem Gelände des Wacken-Festivals ein Merchandise-Zelt in Flammen geraten und abgebrannt. Wie die Polizei mitteilte, habe aus bisher ungeklärter Ursache gegen 4 Uhr eines der Verkaufszelte gebrannt. Das Feuer habe sich, so die Polizeipressestelle weiter, trotz des schnellen Einsatzes der Feuerwehr auf zwei Fahrzeuge und drei weitere kleinere Zelte in dem Merchandisebereich ausgebreitet.
Ein Auto mit Bremer Kennzeichen sei komplett ausgebrannt, bei einem Wagen aus den Niederlanden sei im Motorraum erheblicher Schaden entstanden. Kurz vor 5 Uhr sei das Feuer komplett gelöscht gewesen. Der betroffene Bereich ist inzwischen abgesperrt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.
Drei Wacken-Teilnehmer mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in Behandlung
Drei Personen waren wegen des Verdachts einer Rauchgasvergiftung in medizinische Behandlung gekommen. Sie mussten aber laut Polizei nicht ins Krankenhaus und können das Festival, das morgen offiziell eröffnet wird, jetzt weiter besuchen. Polizeisprecherin Merle Neufeld betonte außerdem: „Die Höhe des Gesamtschadens ist noch unklar, die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.“
Darüberhinaus habe es nur zwei weitere kleine Einsätze gegeben: Auf einer Campingfläche seien am Montag gegen 15 Uhr zudem zwei Männer in Streit geraten. Als sich eine dritte Person schlichtend einmischen wollte, erntete diese eine Kopfnuss. Um kurz nach Mitternacht habe eine zivile Streife dann noch an einem Zaun einen betrunkenen 29-jährigen aus Oberhausen entdeckt, der sich an einem Banner des Zolls zu schaffen machte, um es zu entfernen. Die Polizei stoppte ihn und nahm die Personalien auf.
Ein Metalhead verpasst anderem auf Wacken-Gelände eine Kopfnuss
Auch nach dem Ende des Hauptanreisetags Montag (29. Juli) ist die Polizei in Itzehoe aber grundsätzlich mit der Ankunft zahlreicher Metalheads beim WOA mehr als zufrieden, gut zwei Drittel der Besucher seien nun da, somit knapp 60.000 Personen. „Die Festivalbesucher nutzten alle drei Verkehrsrouten, so dass es zu keinen nennenswerten Verkehrsbehinderungen kam“, teilt auch am Dienstagmorgen (30. Juli) Polizeisprecherin Merle Neufeld mit.



