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Wyker Stadtvertretung : Zwei neue Gesichter im alten Jahr

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Aus der Redaktion des Insel-Boten

Arne Arfsten und Volker Stoffel werden künftig die Geschicke Wyks mitbestimmen. Beide wurden in der jüngsten Sitzung als neue Mitglieder verpflichtet und vereidigt.

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erstellt am 22.Dez.2015 | 20:50 Uhr

Arne Arfsten (CDU) und Volker Stoffel (KG) werden künftig die Geschicke Wyks als Stadtvertreter mitbestimmen. Beide wurden in der jüngsten Sitzung als neue Mitglieder von Bürgermeister Paul Raffelhüschen (CDU) verpflichtet und vereidigt.

Eine Sitzung, in der in der Folge Zahlenwerke im Mittelpunkt standen. So sprach sich das Gremium einstimmig für den Jahresabschluss 2010 mit einer Bilanzsumme von 58 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag gut 800  000 Euro) aus. Genehmigt wurden zudem die über- und außerplanmäßigen Ausgaben in Höhe von 3,4 Millionen Euro.

Ebenfalls ohne Gegenstimme votierten die Mitglieder für den Wirtschafts- und den Stellenplan des städtischen Hafenbetriebes (wir berichteten) und den Wirtschaftsplan des städtischen Liegenschaftsbetriebes.

Peter Schaper (SPD) berichtete hier von den Vorberatungen im Finanzausschuss. Demnach sollen die Räumlichkeiten im Obergeschoss des Veranstaltungszentrums am Sandwall künftig der Wyk auf Föhr Touristik GmbH als Büroräume dienen. Für den Umbau, der Anfang des kommenden Jahres beginnen könnte, wurden 35  000 Euro bereitgestellt.

Da für die Nutzung der ehemaligen Kurverwaltung in der Badestraße Anträge auf Fördermittel für Konzepte für die künftige Verwendung gestellt sind, so Schaper weiter, wurden hier lediglich Gelder für die notwendigsten Erhaltungsarbeiten (15  000 Euro für die Sanierung der Holzfassade und 5000 Euro für die Erneuerung der Heizung) bereitgestellt. Um weiter planen zu können, so der SPD-Politiker, müssten die Förderbescheide abgewartet werden.

„Ein großer Batzen ist das Aquaföhr, der aber unumgänglich ist“, kam Peter Schaper zu einem Problemfall der Stadt. 135  000 Euro sind hier für Sanierungsmaßnahmen geplant, die zum größten Teil auf die Einführung eines neuen Chip-Systems für die Umkleidekabinen zurückzuführen sind. Für die notwendige energetische Sanierung des Bades (wir berichteten) wurden Kosten in Höhe von rund 30 Millionen Euro ermittelt. Da über eventuelle Fördermittel und die weitere Vorgehensweise noch nicht entschieden ist, fand dieser Posten im Wirtschaftsplan noch keine Berücksichtigung – im Gegensatz zu den bereits angefallenen Planungskosten in Höhe von 400  000 Euro.

Gut 600  000 Euro beträgt der Verlust, den der Erfolgsplan für das Geschäftsjahr 2016 ausweist, erfuhren die Stadtvertreter.

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