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Atelier DAX in MIdlum : Zwei Künstler – eine Landschaft

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

In einer neuen Ausstellung werden Bilder von Margrit Josiger gezeigt. Daneben sind Arbeiten von Axel Gerhard zu sehen.

shz.de von
erstellt am 14.Jun.2016 | 17:45 Uhr

„Majo“ nennt sich Margrit Josiger, deren Arbeiten zurzeit im Atelier DAX unter dem Motto „Zwei Künstler des Nordens“ zu sehen sind. Annelie Gerhard hat diese Ausstellung organisiert, bei der die teilweise von Emil Nolde inspirierten Arbeiten ihres verstorbenen Mannes Axel Gerhard, DAX, mit denen von Majo korrespondieren und einen Eindruck davon vermitteln, wie die Atmosphäre des Nordens künstlerisch interpretiert werden kann.

Die aus Monheim am Rhein stammende Josiger ist auf Föhr längst keine Unbekannte mehr, hat sie doch immer wieder ihre Arbeiten der insularen Öffentlichkeit vorgestellt. Dabei ist sie wie viele andere Künstler auch, der Insel Föhr „verfallen“, wo sie während ihre Berufstätigkeit als Lehrerin immer ihre Ferien verbrachte. Inzwischen hat sie sich in Oldsum fest etabliert und pendelt zwischen Rhein und Nordsee.

Die Initialzündung für Majos künstlerische Laufbahn war ein Mädchen, dem Josiger beim „Malen nach Zahlen“ zusah und sich überlegte, dass Zeichen auch anders möglich sein müsse. „Ich beobachtete darauf einen Baum und bemerkte zum ersten Mal bewusst das Spiel der dunklen und hellen Blätter“, berichtet sie. Diese Farbkombinationen, weniger den Baum selbst, wollte sie festhalten und begann in Acryl zu zeichnen. Es konnte nicht ausbleiben, dass Margrit Josiger – animiert vom Licht auf der Insel – auch auf Föhr zu Malen begann und dabei ihre Technik erweiterte. Über Öl ist sie nun bei Aquarellen, „die aber noch etwas widerspenstig sind“. Sie zieht sich zum Arbeiten auch lieber ins Atelier zurück, denn die ständige Veränderung des Lichtes im Freien hindere sie. Nachdem sie die künstlerische Tätigkeit gepackt hatte, suchte sich Majo Lehrer. Ein Studium brach sie bald wieder ab, weil es ihr zu trocken war. Dafür suchte und fand sie im Laufe der Jahre diverse Künstler, die bereit waren, sie zu unterrichten und an ihrem Wissen teilhaben zu lassen.

Die Ausstellung kann bis zum 30. Juni täglich von 14 bis 17 Uhr oder nach Anmeldung unter ✆  0171/3637264 besucht werden.

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