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jahresbericht der hafenbetriebe : Zuwachs beim Ausflugsverkehr

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Aus der Redaktion des Insel-Boten

Zirka 630 000 Menschen wurden im vergangenen Jahr von der Wyker Dampfschiffs-Reederei von und nach Föhr transportiert. Eine leicht rückläufige Zahl gegenüber 2012, in der auch der Ausflugsverkehr zu den Inseln und Halligen enthalten ist.

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erstellt am 04.Feb.2014 | 10:32 Uhr

Zirka 630 000 Menschen wurden im vergangenen Jahr von der Wyker Dampfschiffs-Reederei von und nach Föhr transportiert. Eine leicht rückläufige Zahl (0,25 Prozent) gegenüber 2012, in der auch der Ausflugsverkehr zu den Inseln und Halligen enthalten ist. Der, berichtet Hafenamtsmitarbeiter Gerd Jakobsen, im Vergleich zum Vorjahr um rund zehn Prozent gestiegen ist. Für Jakobsen eine Folge der guten Wetterbedingungen, die insbesondere während der Ferien im Sommer zu verzeichnen waren.

Während die Unterschiede bei der Beförderung von Autos kaum ins Gewicht fallen (gut 100 000), bestätigten leichte Steigerungen im Lastwagenverkehr (rund sieben Prozent) den Trend der vergangenen Jahre. Knapp 24 000 Kraft- und Fahrräder transportierte die Reederei darüber hinaus zwischen Wyk und Dagebüll, womit in etwa die Zahl des Vorjahres erreicht wurde.

Groß sind dagegen die Unterschiede beim Güterumschlag von und nach Föhr: Knapp 26 000 Tonnen erreichten 2013 den Binnenhafen, womit die Einfuhr nur noch knapp die Hälfte im Vergleich zu 2012 betrug (49 991). Weniger dramatisch stellt sich der Rückgang bei der Ausfuhr dar: 1659 Tonnen waren es im Jahr 2013, und damit knapp 24 Prozent weniger als im Vorjahr (2180). „Die Rückgänge im Umschlag von Massengütern im Binnenhafen sind auf fehlende Großprojekte auf der Insel zurückzuführen“, liefert Gerd Jakobsen die Erklärung, Deich- oder Straßenbau wurden im abgelaufenen Jahr, wenn überhaupt, nur in kleinerem Umfang durchgeführt.

Der gesunkene Umschlag im Binnenhafen spiegelt sich auch in der Anzahl der Frachtschiffe (145 gegenüber 230 in 2012) wider, und Gleiches gilt durch fehlende Arbeitsschiffe auch für die „sonstigen Fahrzeuge“. Lediglich 430 wurden in 2013 in der Statistik verzeichnet (Vorjahr 1091), und somit ein Minus von gut 60 Prozent.

Leicht rückläufig war auch der Fährverkehr im Wyker Hafen (rund ein Prozent), laut Jakobsen eine Folge des häufigeren Einsatzes der Doppelendfähren. 6731 Mal legten die Beförderungsschiffe 2013 in Wyk an oder ab (Vorjahr 6800). Fallend ist die Tendenz nach wie vor bei den Fischereifahrzeugen. Lediglich drei beheimatete Krabbenkutter laufen noch den Wyker Hafen an, dazu kommen etwa zehn „fremde“ Krabbenfischer. Die suchen den Hafen in der Fangsaison überwiegend bei ungünstiger Witterung für einige Tage auf. Bis auf ein Fahrzeug, das regelmäßig auch für längere Zeit in Wyk liegt, wird der Hafen von Muschelkuttern kaum noch angelaufen.

Zuwächse von zwölf Prozent waren bei den „Staatsfahrzeugen“ zu verzeichnen, deren Zahl von 267 im Jahr 2012 auf 299 stieg. Grund seien, so Gerd Jakobsen, häufigere Besuche der Schiffe von Polizei, Zoll oder der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger. Grundsätzlich zufriedenstellend endete die Saison im Sportboothafen. Der sehr schlechten Vorsaison und der leidlichen Nachsaison geschuldet war jedoch auch hier ein Rückgang zu verzeichnen (8,5 Prozent).

Knapp 335 000 Menschen kamen im vergangenen Jahr mit einer Fähre auf die Insel Amrum, berichtet der Chef der Amrumer Versorgungsbetriebe, Norbert Gades. Rund 40 000 Autos und knapp 4000 Lastwagen kamen darüber hinaus auf die Insel, sowie gut 18 000 Fahrräder. Der Güterumschlag lag bei rund 7400 Tonnen.

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