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Volkstrauertag auf föhr und amrum : Zu Ehren der Gefallenen

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Aus der Redaktion des Insel-Boten

Auf beiden Inseln wurde gestern der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft gedacht. An Mahnmalen wurden Kränze niedergelegt.

shz.de von
erstellt am 17.Nov.2014 | 09:00 Uhr

Mit feierlichen Gottesdiensten und Gedenkstunden wurde am gestrigen Volkstrauertag auch auf den Inseln Föhr und Amrum der Toten von Kriegen und Gewaltherrschaft gedacht. Auf den Inselfriedhöfen wurden nach den Gottesdiensten an den Mahnmalen für die Gefallenen der beiden Weltkriege Kränze niedergelegt.

Auf Amrum begrüßte Pastor Georg Hildebrandt zum diesjährigen Gottesdienst am Volkstrauertag Kirchenmitglieder und Gemeindevertreter aus Nebel, Norddorf und Wittdün zur Erinnerung an jene Menschen. „Wir möchten gerne an beiden Gedenkorten, an beiden Friedhöfen Kränze zu Ehren der Gefallenen niederlegen“, erklärte Hildebrandt. Kirchenmusikerin Katharina Rau gestaltete den musikalischen Teil des Gottesdienstes und Kirchenvorstandsvorsitzender Hans-Peter Traulsen unterstützte mit zwei Lesungen.

In seiner Predigt verband Georg Hildebrandt mit dem Thema und der aktuellen Diskussion über den Freitod die Vergangenheit mit der Gegenwart. „Leben ist das wichtigste Gut, welches Gott uns gab“, sprach er und ging vor allem auf das Thema Feindbild ein. „Wer ist wann lebenswert, wer oder was darf das entscheiden?“

Nach dem Gottesdienst ging man gemeinsam zum Friedhof, wo die Amrumer Blaskapelle aufspielte. Nebels Bürgermeister Bernd Dell Missier richtete das Wort an die Anwesenden: „Wir können die Toten nicht mehr lebendig machen, aber eine Zeit innehalten und ihnen unsere Ehrerbietung zeigen.“ Gemeinsam mit Jürgen Jungclaus, Bürgermeister aus Wittdün, und dem stellvertretenden Norddorfer Bürgermeister Christoph Decker sowie Pastor Georg Hildebrandt ehrten sie die Kriegsopfer beider Weltkriege.

Dem ungemütlichen Wetter geschuldet wurde die Kranzniederlegung am Neuen Friedhof verschoben. Ein Termin wird noch bekanntgegeben.

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