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Insel-Bote

16. Dezember 2017 | 19:57 Uhr

Nebel : Zeugen der Geschichte

vom

Ein ehrgeiziges Projekt trägt Früchte: Am Sonntag werden zahlreiche restaurierte Grabsteine präsentiert

shz.de von
erstellt am 11.Mai.2013 | 07:03 Uhr

nebel | "Wir freuen uns auf die Einweihung der Ausstellung auf dem Friedhof der St.-Clemens-Kirche", zeigt sich Frank Hansen von der Projektgruppe zum Erhalt der historischen Grabsteine zufrieden. Bis zum Sonntag arbeiten die Diplom-Restauratorin Malaika Krohn und ihr Team auf Hochtouren, um möglichst viele Grabsteine und Grabplatten im neuen Friedhofsbereich aufzustellen.

Rund 60 Grabsteine und 44 Grabplatten werden es am Eröffnungstag sein, nachdem die aus Sandstein gehauenen Zeitzeugen der Amrumer Geschichte auf Betonfundamenten fixiert, mit Heißdampf gereinigt und restauriert wurden. Mit einem speziellen Reparaturspachtel wurden zudem Brüche und Blessuren gekittet, um das Eindringen von Wasser zu verhindern. Feuchtigkeit würde für Moos und Flechten den idealen Nährboden bedeuten und bei Frost könnten Absprengungen für Schäden an den Steinen sorgen.

Am Sonntag, 12. Mai, wird die Erweiterung des Friedhofs mit den Grabsteinen aus drei Jahrhunderten eingeweiht. Der Gottesdienst beginnt an diesem Tag erst um 12.30 Uhr, um auch Gästen vom Festland die Teilnahme zu ermöglichen. Grußworte wird es vom Schirmherrn des Projektes, Professor Thomas Steensen, Propst Kay-Ulrich Bronk, dem Nebeler Bürgermeister Bernd Dell-Missier und Pastorin Friederike Heinecke geben.

Bereits am Vorabend hält Professor Thomas Steensen um 20 Uhr im St.-Clemens-Hüs einen Vortrag mit den Titel "Heimat Nordfriesland - Was ist friesische Kultur?".

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