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wyker südstrand : Zentrum soll ins neue Förderprogramm

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Aus der Redaktion des Insel-Boten

Der Zustand der Südstrand-Kurverwaltung wird zusehends schlechter. Jetzt wurde im Finanzausschuss erneut über ein Zukunftskonzept beraten.

Als Landes-Wirtschaftsminister Reinhard Meyer im Herbst 2012 die Insel besuchte, wurde ihm ein erstes Konzept für die Umwandlung der Südstrand-Kurverwaltung in ein „Nachhaltigkeitszentrum“ vorgestellt. Meyer war begeistert. Doch seither hat man von diesen Plänen nicht mehr viel gehört. Anlass für die Kommunale Gemeinschaft (KG), das Thema jetzt über einen Dringlichkeitsantrag auf die Tagesordnung des Finanzausschusses zu setzen und Annemarie Lübcke, seinerzeit noch Stadtvertreterin der Grünen und mit der Leitung einer Arbeitsgruppe betraut, die Ideen für das Haus entwickelt, zu der Sitzung einzuladen.

Denn das Thema, so begründete KG-Fraktionssprecherin Dr. Silke Ofterdinger-Daegel ihren Antrag, sei immer wieder vertagt worden, während sich der Zustand des Hauses zunehmend verschlechtere. Für die Konzeptumsetzung bedürfe es öffentlicher Fördergelder, für die Antragsfristen einzuhalten seien. Zudem laufe der Pachtvertrag für das Café im Erdgeschoss Ende der Saison 2015 aus. Vor diesem Hintergrund müsse dringend beraten werden, wie sich das Grundstück entwickeln soll.

Dass die Arbeitsgruppe, der neben Wyker Politikern auch Vertreter von Föhr-Land, der beiden Museen und der FTG angehörten, ihre Hausufgaben gemacht hat, berichtete Lübcke in der Ausschuss-Sitzung. Nach dem Konzept könnten in dem Gebäude neben der Schutzstation Wattenmeer auch die Nationalpark-Ausstellung, Seminar- und Veranstaltungsräume sowie ein Café mit regionalen Produkten untergebracht werden, „so wie wir das in Miniausführung schon mit dem Umweltzentrum hatten“, so Lübcke. Die nächsten Schritte seien nun eine genauere Berechnung des Raumkonzeptes und Finanzierungspläne. Lübcke regte an, sich darum zu bemühen, in das neue Westküsten-Förderprogramm ITI (Integrierte Territoriale Investitionen Tourismus- und Energiekompetenzregion Westküste) aufgenommen zu werden.

Ein Vorschlag, der auf breite Zustimmung stieß, diskutiert wurde allerdings darüber, ob das Konzept vorher noch einmal detailliert in der Stadtvertretung vorgestellt werden soll. „Um eine Aufnahme in das Förderprogramm anzuschieben brauchen wir keine große Beratung. Wir sollten jetzt den ersten Schritt machen und das Ganze nicht weiter verschieben, zerreden können wir das dann immer noch“, gab schließlich Peter Schaper (SPD) die Marschrichtung vor, der sich die anderen Ausschussmitglieder anschlossen.

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erstellt am 03.Feb.2015 | 15:00 Uhr

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