Laien spielen Vorfahren : Zeitreise in die Oldsumer Vergangenheit

Geschichte bringt Spaß. Diese Erkenntnis könnten Gäste der "Zeitreise durch das Friesendorf Oldsum" haben, wenn sie ehemaligen Bürgern des Ortes wie Walfänger, Arzt und Kriegerwitwe an historischer Stätte begegnen.

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23. Juni 2009, 10:55 Uhr

Oldsum | Zu einer "Zeitreise durch das Friesendorf Oldsum" treffen sich interessierte "Mitreisende" erstmals am morgigen Mittwoch im Künstlerdorf in Föhrs Westen. Die Idee, Schicksale und Lebenswege längst verstorbener Oldsumer Bürger von einheimischen Laiendarstellern an den historischen Stätten nachzuspielen, stammt von Ingke Wolff, die für die Realisierung dieser witzig-informativen Schauspielgeschichte auch bei der Gemeinde offene Türen einrannte.
Aus ebensolcher Tür seines Hauses tritt beispielsweise 1901 der Landarzt Peter Meinert Ketelsen und erzählt vom Karriereverzicht, der Liebe wegen. Landhandelsfrau Klara Rickmers berichtet über ihre Mühen als Kriegswitwe mit fünf Kindern. Insgesamt zehn authentische Schicksale hat Ingke Wolff in die rund eineinhalbstündige Reise in Oldsums Vergangenheit gepackt, selbst Föhrs Vorzeigewalfänger, der "Glückliche Matthias", kommt am Originalschauplatz zu Wort.
Karten gibt es im Vorverkauf beim Frischemarkt Rickmers und bei allen Tourist-Informationen auf Föhr. Treffpunkt ist um 17 Uhr an der Kreuzung Büür jaat/Lindenstraße. Die "Zeitreise" wird noch zweimal wiederholt, am 29. Juli und am 28. August.

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