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Amrumer Soulband : Zehn Insulaner sorgen für Gänsehaut

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Begeisterungsstürme im Norddorfer Gemeindehaus: Die Musiker wurden nach einjähriger Konzertpause enthusiastisch gefeiert.

Nach einem Jahr Pause wollten sie wieder auf die Bühne – die Mitglieder der Amrumer Soulband. Und so haben die Musikerinnen und Musiker sich in den zurückliegenden Wochen immer wieder in ihren Probenraum verkrümelt, geübt, gespielt, gesungen und gelacht und dabei ein tolles Programm erarbeitet, das gleich mit einem Kracher begann. Denn begleitet von Blitzen, grollen, scheppern und zischen sprangen die Zehn in außerirdischen Kostümen auf die Bühne. Frontsängerin Birte Schreiber schmetterte „Gimme some lovin’“ und das Publikum feierte mit. Es wurde getanzt und gesungen, alle waren begeistert und freuten sich, die Band wieder auf der Bühne willkommen zu heißen.

Mit „Superstition“ von Stevie Wonder und „Days like this“ von Van Morrison waren auch Stücke im Programm, die die Band ganz neu erarbeitet hatte. Gitarrist Ingo Jensen heizte mit seinen Solo-Einlagen mächtig ein und riss die Besucher zu tosendem Applaus hin. Als Trompeter seit letztem Jahr mit dabei und ein Profi an seinem Instrument ist Lars Obelgönner, der neben seiner Trompete auch mit Gesang begeisterte, ein mitreißendes Duett zusammen mit Birte Schreiber schmetterte und das Gemeindehaus zum Brodeln brachte. Keyboarder Thomas Kähding beherrschte nicht nur seine Tasten, sondern auch das Publikum, dem er mächtig einheizte. Frank Timpe begeisterte mit dem Saxophon zum Schmuse-Song von Sade „Smooth Operator“ und so mancher im Publikum bekam Gänsehaut.

Die zweite Frontfrau der Band, Kerstin Lutz, glänzte mit Stimme, Trommeln und Gitarre und haute mit „Wir machen das klar“ von Jan Delay eine Rapversion auf die Bretter, die keinen Besucher mehr still stehen lies.

Jeder für sich ein unglaublich guter Musiker, ergänzen sich die zehn Insulaner Birte Schreiber (Gesang), Kerstin Lutz (Gesang, Gitarre, Perkussion), Christoph Mossmann (Bass), Thomas Kähding (Keyboards), Jens Lucke (Posaune), Birte Winkler (Trompete), Lars Obelgönner (Trompete), Frank Timpe (Saxophon), Ingo Jensen (Gitarre) und Peter Lückel (Schlagzeug) zu einer geballten Soul-Landung. Die Begeisterungsstürme wollten nicht verebben und so spielte die Band nach drei Zugaben einfach wieder die Anfangslieder des Konzertes. Die Tanzfläche blieb an diesem Abend noch lange voll, und der Applaus zeigte, wie gut das Konzert dem Publikum wieder gefallen hat.

Bleibt die Freude auf das nächste Soulband-Konzert, dessen Termin über die Amrum-Touristik, die auch den jüngsten Auftritt der seit 15 Jahren bestehenden Formation unterstützt hatte, bekannt gegeben wird.




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