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Fünfte Föhrer Jahreszeit : Wyker Jahrmarkt 2014: Super Stimmung und kein Regen

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Die Insulaner zelebrierten erneut auf dem Festgelände den Abschluss ihrer Saison und strömten in Scharen auf den Heymannsparkplatz.

„Es soll nachmittags besser werden“, hatte Schausteller Jörn Hansen gestern Mittag noch seinen Zweckoptimusmus geäußert. Da hatte es bereits seit Stunden geregnet und ein Blick in den Himmel ließ kaum ein Einlenken des Wettergotts erwarten. Doch Hansens Hoffnung sollte erhört werden: Beinahe pünktlich um kurz nach 14 Uhr riss der Himmel auf und die Besucher des Wyker Festplatzes konnten den dritten Tag in Folge Gaudi pur bei – eher untypischem – trockenem Jahrmarktswetter genießen.

Und das taten sie ausgelassen: Die Liebhaber der schnellen Drehungen stürmten in gewohnter Weise die Karussells, süße und deftige Speisen gingen weg wie warme Semmeln und ob „Entenfangen“, Armbrustschießen oder auf dem Kinderkarussell: Auch die Jüngeren kamen nicht zu kurz. Traditionell waren die Föhrer Lions mit ihrem Zelt am Start, in dem sie unter dem Motto „Helft uns helfen“ den einen oder anderen „Absacker“ für einen guten Zweck verkauften. Selbstredend waren auch die Rotarier wieder im Schichtbetrieb vertreten. Wie gewohnt konnte an ihrem Stand am Glücksrad gedreht werden; die eingespielte Summe soll den Fördervereinen der Föhrer Schulen zugutekommen.

Die Stimmung war also grandios und das traditionelle sonntägliche Feuerwerk ein zusätzlicher Hingucker. Neben regionalen und exotische Köstlichkeiten kamen auch die geistigen Genüsse nicht zu kurz – dennoch ging es auf dem Heymannparkplatz weitestgehend friedlich zu. Die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes mussten lediglich einige kleine Streitereien, die jeweils ohne Folgen blieben, schlichten und Rettungsdienste und Notarzt meldeten gestern unisono: „Aus medizinischer Sicht keine besonderen Vorkommnisse.“

Dass „die Insulaner uns und den Jahrmarkt nicht im Stich lassen“ hatte Jörn Hansen schon am Vormittag konstatiert. Mit ein Grund, warum das jährliche Spektakel für die Schausteller – wie auch für die Föhrer – ein Highlight ist. Denn während viele Märkte einen deutlichen Einbruch erlebten, hält sich das insulare Volksfest konstant auf dem hohen Niveau der früheren Jahre. Doch auch abseits von Zahlenspielen kommen die Betreiber von „Jumper“ und „Break Dancer“ sowie die Inhaber der Spiel-, Spaß- und Genussbuden gern auf die Insel. Was nicht wundert, denn wie Hansen kennen viele Schausteller den hiesigen Festplatz seit ihrer Kindheit.

Fast ist sie wieder vorbei, die viel zitierte „fünfte Föhrer Jahreszeit“, die mit dem heutigen Familientag ausklingt. Für viele Insulaner beginnt dann das Warten auf die nächsten „tollen Tage“ und die meisten Schausteller ziehen weiter auf den Heider Herbst-Jahrmarkt. Dem folgt die Adventsmarkt-Saison, die Jörn Hansen im japanischen Sapporo verbringen wird. Dort bringt er seit 2002 gemeinsam mit Cousin Edgar Hansen auf dem dortigen deutschen Weihnachtsmarkt erfolgreich seine Süßwaren an den Jahrmarkt-Kunden.

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erstellt am 20.Okt.2014 | 09:00 Uhr

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