zur Navigation springen

Konzert in Nieblum : Wunderbare Klänge im Friesendom

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Der Singkreis St. Johannis trat zusammen mit der Harfenistin Assia Cunego auf. Auf dem Programm stand noch einmal Weihnachtliches.

Der Friesendom war voll besetzt, als der Singkreis St. Johannis unter der Leitung von Birgit Wildeman sein traditionelles Neujahrskonzert gab. Neben Auszügen aus dem Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach wie „Ich steh an deiner Krippen hier“ standen noch weitere bekannte Stücke wie „O Heiland reiß die Himmel auf“ oder verschiedene Versionen von „Es ist ein Ros entsprungen“ auf dem Programm. Der Chor meisterte selbst schwierigste Passagen der Stücke mit Bravour und verdiente sich so den minutenlangen Applaus.

Dieser galt allerdings nicht nur den Sängern. Auch die Oboistin Tomke Castan und Susanne Weißbach auf ihrer Querflöte kamen gut an. Ein Highlight war aber die Harfenistin Assia Cunego, die zu den gefragtesten Harfenspielerinnen Europas gehört und bei diesem Konzert bereits ihren zehnten Auftritt auf der Insel Föhr hatte.

Mit atemberaubender Geschwindigkeit zupfte sie an den Saiten und brachte ungeahnte Charakterzüge des Instrumentes ans Tageslicht. Sowohl ruhige und sanfte Passagen als auch laute und stimmungsvolle Abschnitte versetzten den Zuhörer in eine Traumwelt.

Birgit Wildeman war begeistert: „Wie die Assia Cunego das macht, ist sehr beeindruckend. Ihr Spiel ist so wunderschön, da kann man kaum Worte finden.“ Aber auch mit der Leistung ihres Chores war Wildeman mehr als zufrieden: „Die haben das alle sehr gut gemacht und ich bin hoch erfreut, dass alles so gut geklappt hat.“

Nach der Sommerpause fing sie bereits an, mit dem Chor die Stücke für dieses Konzert einzuüben. An Probenwochenenden und in vielen Einzelproben hat sie den Sängern dann den letzten Feinschliff gegeben.

Für die Musikerin Birgit Wildeman war es außerdem ein besonderes Konzert: Wie ihr von Pastor Phillip Busch verraten wurde, feierte sie ihr 20. Dienstjubiläum als Organistin. Grund genug, zehn Tage Extraurlaub zu spendieren.

Am Ende des Konzertes gab es noch eine Zugabe des Chores mit Assia Cunego. Das gemeinsame „Ich steh an deiner Krippen hier“ war der Abschluss eines 70-minütigen, wunderbaren Konzertes.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen