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Insel-Bote

23. Oktober 2017 | 17:45 Uhr

Wohnraum und Strand im Fokus

vom

shz.de von
erstellt am 10.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Nieblum | Ganz oben auf der Agenda steht für den Spitzenkandidaten der Nieblumer Wählergemeinschaft (NWG), Friedrich Riewerts, die Schaffung eines Baugebiets für Einheimische. "Da sind wir schon ziemlich gut davor", berichtet der Nieblumer Bürgermeister, dass die Gemeinde, was Gelände dafür angehe, kurz vor dem Abschluss stehe. Darüber hinaus schwebt Riewerts "eine Art sozialer Wohnungsbau" vor, bei dem die Gemeinde günstige Wohnungen baut und auch - um Spekulation vorzubeugen - vergibt.

"Außerdem ist es in Nieblum langfristig wichtig, auch etwas für ältere Einwohner zu machen", hat Riewerts den demografischen Wandel im Auge. "Wenn wir die Alten nicht mehr im Dorf halten können, schließen auch Kaufmann und Bäcker in den Wintermonaten", will er einem Ausbluten des Dorfes vorbeugen. Ihm schwebt vor, zehn bis 15 kleine Wohnhäuser für Senioren zu bauen, in die diese sich einkaufen können und wo es auch eine Pflegemöglichkeit geben soll. "Doch dafür brauchen wir einen Partner", betont Riewerts, dass die Gemeinde dieses Vorhaben finanziell allein nicht stemmen könne, zumal das "Strandprojekt" in den kommenden Jahren viel Geld verschlingen werde. Denn, so Riewerts, "im Touristikbereich ist es unser Hauptziel, in die Infrastruktur am Strand zu investieren".

Vier Punkte nennt der CDU-Spitzenkandidat Jens Jacobsen als vorrangige Wahlziele seiner Partei. An erster Stelle steht für die Nieblumer CDU ein Konzept für die Strandbewirtschaftung, für die bereits ein Flächennutzungsplan erstellt wurde. Die Strandversorgung und dabei insbesondere die Modernisierung des Gastronomiebetriebs am Nieblumer Badestrand bezeichnet Jacobsen als "dringlichen Punkt".

Zweiter Schwerpunkt ist für die CDU die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum für Einheimische. "Wir brauchen dringend Mietwohnungen für Leute, die sich ein Haus nicht leisten können, aber trotzdem in Nieblum bleiben möchten", betont Jens Jacobsen, der außerdem das Kleingewerbe mehr unterstützen möchte. Es könne nicht angehen, dass beispielsweise Gartenpflegebetriebe in Nieblum Gewerbesteuer zahlten, aber keine Möglichkeiten hätten, in der Gemeinde ihre Gerätschaften unterzustellen, betont Jens Jacobsen.

Schließlich liegen ihm und seinen Mitstreitern auch die Vermieter von Ferienunterkünften am Herzen. Für sie wünschen die Christdemokraten sich, dass das Gemeindebüro wieder mehr Kompetenzen erhält, "so wie früher die Kurverwaltung, wo man Bescheid geben konnte, wenn man ein freies Quartier hatte", erklärt Jacobsen.

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