Wyk : Wohnprojekt stellt sich vor

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Am Freitag Feier mit Minister und Tag der offenen Tür.

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21. Mai 2013, 06:51 Uhr

wyk | Nach über fünf Jahren des Hoffens und Planens erreicht am kommenden Freitag, 24. Mai, die Geschichte des Wyker Mehrgenerationen-Wohnprojektes "föhreinander" mit der Einweihung ihren Höhepunkt.Während der Vormittag der offiziellen Feier mit Schleswig-Holsteins Umweltminister Robert Habeck und Vertretern verschiedener Institutionen gewidmet ist, steht der Nachmittag von 14 bis 17 Uhr im Zeichen des "Tages der offenen Tür". Dabei sollen alle Insulaner die Gelegenheit bekommen, dieses neuen Gebäude an der Strandstraße kennenzulernen.

In einem Pressegespräch gaben Annemarie Lübcke, Vorsitzende der BUND-Inselgruppe Föhr-Amrum, Eva-Maria Findeisen, Vorsitzende der "Brücke", sowie Sybille Wahala, Vorstandsvorsitzende der Genossenschaft "föhreinander", als Vertreterinnen der drei Säulen dieses Projektes einen Vorgeschmack auf das geplante Programm. "Die Besucher werden Gelegenheit bekommen, den öffentlichen Teil des Wohnkomplexes zu besichtigen", erklärte Sybille Wahala, in 28 Wohnungen haben etwa 60 große und kleine Bewohner eine Heimat gefunden, die versuchen, hier eine neue Form des Zusammenlebens zu praktizieren. Sie werden am Freitag auch für das leibliche Wohl der Besucher sorgen.

Der BUND will an diesem Tag sein Umweltzentrum Föhr präsentieren, das offen für alle insularen Vereine sein wird. "Wir sind kein geschlossener Club" betont Annemarie Lübcke, die sich darüber freut, dass der BUND nun endlich wieder intensive Umweltarbeit auf der Insel leisten kann. Dazu gehören unter anderem das Projekt zum Schutz der Uferschnepfen und die Einrichtung einer "Elektrotankstelle". Die "Brücke" will die Vielfalt ihrer Aktivitäten und Selbsthilfegruppen vorstellen. Die Palette reicht von der Suchtberatung über die Seniorengruppe und die Gruppe zur Trauerbewältigung bis hin zu den "Waagemutigen".

Alle Akteure des "Tages der offenen Tür" wollen mit ihren Aktionen verdeutlichen, dass das Projekt "föhreinander" ein selbst bestimmtes Haus ist, dessen Bewohner und Nutzer soziale, ökologische und ökonomische Ziele vereinen wollen.

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