zur Navigation springen

lieder und sinfonien : Wissenswertes über Franz Schubert

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Der österreichische Komponist steht im Mittelpunkt einer Vortragsreihe der Föhrer Volkshochschule. An vier Abenden wird Martin Bruchwitz, Kantor der evangelischen Gemeinde St. Nicolai, Musikbeispiele und Informationen zu den Werken Schuberts liefern.

von
erstellt am 02.Feb.2014 | 19:09 Uhr

Der österreichische Komponist Franz Schubert (1797-1828) steht im Mittelpunkt einer Vortragsreihe der Föhrer Volkshochschule, die am Donnerstag, 6. Februar, beginnt. An vier Abenden wird Martin Bruchwitz, Kantor der evangelischen Gemeinde St. Nicolai, jeweils zwei Stunden lang Musikbeispiele geben und Informationen zu den Werken Schuberts liefern.

Der erste Abend wird ganz allgemein das Leben und das Werk des Komponisten behandeln, das unter anderem Klavierwerke, Märsche und Tänze beinhaltet. Schubert war ein komplexer Musiker, der auch Unterhaltungsmusik und Tänze für den täglichen Gebrauch komponierte. Daneben stammen auch anspruchsvolle Klavierwerke aus der Feder des Meisters. Die berühmten „Moments Musicaux“ etwa, kleine, dreiteilige und sehr anspruchsvolle Musikstücke, und insbesondere die „Impromptus“.

Der zweite Abend behandelt die drei letzten großen Klaviersonaten Schuberts, sowie eine Auswahl seiner rund 600 Lieder. Zu denen gehört „Grethjen am Spinnrade“, ein Gedicht von Johann Wolfgang von Goethe, das Schubert mit 18 Jahren dramatisch vertonte.

Ob „Die Forelle“, „Der Tod und das Mädchen“, „Heidenröslein“ oder „Erlkönig“: Es sind allesamt Sololieder mit Klavierbegleitung, und Bruchwitz wird in seinem Vortrag verschiedene klassische Aufnahmen vorführen und vergleichen.

Kammermusik, die nicht selten ihren Ursprung in den Schubertschen Liedern hat, sowie Quartett und zwei Sinfonien stehen im Fokus des dritten Abends. Unverzichtbar in einem Vortrag über Franz Schubert ist dessen sogenannte „Unvollendete“ – die „h-Moll-Sinfonie“. Die in ihrer Art sehr wohl vollendet sei, so Bruchwitz, allerdings mit lediglich einem schnellen und einem langsamen Satz. „Nach jeder klassischen Ordnung fehlt der schnelle Satz, aber im Grunde genommen fehlt der gar nicht.“

Ebenfalls thematisiert wird die „Große Sinfonie in C-Dur“. Die war von Robert Schumann auf dem Dachboden des Bruders von Franz Schubert lange nach dem Tod des Komponisten gefunden worden und blieb so der Nachwelt erhalten. Das Werk wurde dann von dem Schumann-Freund Mendelssohn in Leipzig aufgeführt und feierte großen Erfolg.

Für den Abschlussabend hat der Kantor schließlich den Liederzyklus „Die schöne Müllerin“ vorgesehen.

Die Vortragsreihe findet im Musikraum der Eilun-Feer-Skuul statt, jeweils donnerstags (6. und 20. Februar sowie 6. und 20. März) um 19.30 Uhr. Vier Abende, die, geht es nach Martin Bruchwitz, auch aufgestockt werden können. „Ich habe genug Material über Franz Schubert und wäre bereit, ein oder zwei zusätzliche Abende einzuschieben.“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen