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märchen und mythen : Wintergespräche gehen in die achte Runde

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Auch in diesem Jahr lädt die Föhrer Selbsthilfeorganisation „Brücke“ in den ruhigen Monaten des Jahresanfangs zu den Philosophischen Wintergesprächen mit Dr. Claudia Fuchs ein.

Zum achten Mal lädt die Föhrer Selbsthilfeorganisation „Brücke“ in den ruhigen Monaten des Jahresanfangs zu den Philosophischen Wintergesprächen mit Dr. Claudia Fuchs ein. Im neuen Brücke-Domizil in der Strandstraße 4 G in Wyk geht es ab 12. Januar jeden zweiten Sonntag um 17 Uhr um Märchen und Mythen.

In leicht zugänglicher Form bieten diese Geschichten zeitlos gültige Lebensweisheiten. Das Erzählmuster ist dabei immer gleich, es handelt sich um den sogenannten Mono-Mythos. Diese Theorie soll beim letzten Gespräch am 9. März näher erörtert werden, nachdem sich die Gesprächsteilnehmer mit bekannten Märchen („Frau Holle“, „Das tapfere Schneiderlein“) und unbekannteren Erzählungen („Der Bärenhäuter“ von den Gebrüdern Grimm und „Der Mythos von Inanna“ aus dem alten Sumer) beschäftigt haben.

Claudia Fuchs hat wie immer die Themen vorbereitet und wird die Gespräche leiten. Zum Auftakt am kommenden Sonntag soll es um zwei bekanntere Märchen gehen: „Frau Holle“ von den Gebrüdern Grimm und „Die wunderschöne Wassilissa“, ein russisches Märchen. In beiden Geschichten werden Erfahrungswege von jungen Frauen geschildert, die sich von der Mutter ablösen und ihren eigenen Platz in der Welt finden müssen, um erwachsen zu werden. Als Heldinnen begegnen sie äußeren Gefahren und inneren Ängsten, bevor sie als Veränderte nach Hause zurückkehren oder sogar ihren Thron erobern.

Am 26. Januar steht „Der Bärenhäuter“ der Gebrüder Grimm auf dem Programm, ein Märchen über das Erwachsenwerden eines soldatischen Mannes. Beim sumerischen „Mythos von Inanna“, der am 9. Februar im Mittelpunkt steht, geht es um eine Königin, die in die Unterwelt geht, um sich selbst zu finden, und gestärkt zurückkehrt. Letztes Märchen, das in der Veranstaltungsreihe näher beleuchtet wird, ist am 23. Februar mit dem „Tapferen Schneiderlein“ der ewige Trickser, der sich zum König macht.

Zum Abschluss der Philosophischen Wintergespräche 2014 geht es dann um „Joseph Campbell: Der Held mit den tausend Gesichtern – Eine Theorie über den Mono-Mythos, der in allen Geschichten steckt“.

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erstellt am 07.Jan.2014 | 19:45 Uhr

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