Kaputte Straßen : Winter hinterlässt Spuren

Mitarbeiter der Straßenmeisterei verfüllen provisorisch die Schlaglöcher auf der Landesstraße bei Nebel. Foto: oe
Mitarbeiter der Straßenmeisterei verfüllen provisorisch die Schlaglöcher auf der Landesstraße bei Nebel. Foto: oe

Viele Frostschäden auf den Inselstraßen - grundlegende Reparaturarbeiten frühestens ab Mai

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20. April 2013, 08:10 Uhr

Amrum/Föhr | Dieser Winter hatte es wirklich in sich. Das ist am Beispiel der lädierten Oberflächen der Straßen auf den Inseln Amrum und Föhr deutlich zu sehen. Bei starken Temperaturschwankungen kann es in den Oberflächen der Fahrbahnen zu Haarrissen kommen. Taut es dann wieder, füllen sich diese mit Schmelzwasser, das bei Minusgraden gefriert, sich ausdehnt und damit den Asphalt auseinanderreißt. Die Schäden werden größer, sodass noch mehr Wasser nachfließen kann. Der Prozess wiederholt sich. Ein wahrer Teufelskreis.

Derweil werden die Schadensmeldungen zusammengetragen, um so belastbare Zahlen für die anstehende Ausschreibung für den Bereich Flensburg zu bekommen. Darauf basierend wird ein Unternehmen nach der Submission die Schäden beheben, die eine Verkehrsgefährdung und somit Einschränkung der Verkehrssicherheit darstellen. "Für solche Asphaltierungsarbeiten benötigen wir allerdings stabile Außentemperaturen", erklärt Stefanie Bergner, Gebietsleiterin des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr (LBV-SH), Niederlassung Flensburg. Sie rechnet nicht vor Mai mit entsprechenden Maßnahmen.

Die jetzt von den Mitarbeitern der Straßenmeisterei durchgeführten Reparaturarbeiten sind lediglich als Sofortmaßnahme für kleine Schäden in der Verkehrsfläche zu sehen. Dabei wird Kaltmischgut in die Schlaglöcher eingebracht und festgestampft. Allerdings unterliegen diese Reparaturstellen hohen Belastungen durch den Straßenverkehr und nutzen dementsprechend schnell wieder ab.

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