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Sturmschaden : Windmühle lässt die Flügel hängen

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Der Sturm „Gonzalo“ hat am Oevenumer Deich gewütet und eine Windkraftanlage lahm gelegt.

Der Sturm „Gonzalo“ hat auch am Oevenumer Deich seine Spuren hinterlassen: Eine Windmühle musste dort zwei Flügel lassen. Richtiggehend zerfasert wurden sie durch Böen und liegen nun im Gras. Von Windmüller Hauke Brodersen der aus Gründen der Sicherheit den Ort um die Anlage sofort abgesperrt hat, ist zu erfahren, dass die Mühlen sich bei Sturm automatisch selbst abschalten und in eine geschützte Richtung ausrichten. „Es müssen ungünstige Böen aus einer anderen Richtung gewesen sein, die die zwei Flügel demolierten“, mutmaßt er. Vorläufig bleibt ihm nichts anderes übrig, als die Reste des Rotors zu beseitigen. Der Boden rund um die Windkraftanlage ist viel zu aufgeweicht, als dass man mit dem notwendigen schweren Gerät auf die Koppel fahren könnte, um sie zu reparieren. Ein weiteres Problem ist in diesem Fall die Beschaffung des Flügelersatzes. Die Mühle gehört nämlich mit ihren 20 Jahren schon zu den Oldtimern.

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erstellt am 25.Okt.2014 | 22:45 Uhr

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