Greenscreen : Wildnis abseits der Touristenströme

Smaragdeidechsen fühlen sich im Tessiner Klima wohl.
Smaragdeidechsen fühlen sich im Tessiner Klima wohl.

Matinee im Wyker Kino: Ein Film über das Tessin wurde für den sh:z-Publikumspreis nominiert.

shz.de von
17. August 2018, 18:00 Uhr

„Wunderwelt Schweiz – Das Tessin“ heißt ein Film von Mi-Yong Brehm, der neben zwei Mitbewerbern beim Naturfilmfestival Green Screen für den Publikumspreis des Schleswig-Holsteinischen Zeitunsgverlags (sh:z) nominiert wurde.

In kaum einer anderen Region der Schweiz sind Gegensätze so reizvoll wie im Tessin: Durch seine geographische Lage vereinen sich hier die unterschiedlichsten Klimazonen auf engstem Raum. Berühmt ist das Tessin für seine Seen. Die bekanntesten sind der Lago Maggiore und der Luganer See. Entstanden aus den Gletschern der Eiszeit, sind sie heute das Sinnbild für italienisches Dolce Vita vor alpiner Kulisse und beliebte Touristenziele. Doch unweit der Piazzas und Promenaden findet sich wilde Natur, sei es im Vogelparadies Bolle di Magadino oder im rauen Maggiatal. Vor nicht langer Zeit war das Tessin ein bitterarmer Kanton. Davon zeugen viele verlassene Dörfer, besonders in den unzugänglichen Seitentälern der rauen Bergwelt.

Doch das Tessin ist schon immer reich an landschaftlicher Schönheit gewesen. Vom Murmeltier zur Smaragdeidechse – die Tierwelt ist bunt und abwechslungsreich und auf dem Monte Generoso begegnet man mit etwas Glück sogar Wildpferden. Der Film zeigt in farbenprächtigen Bildern die Vielfalt des Tessins. Aufregende Tieraufnahmen, wie die Balztänze der Haubentaucher oder die Flugkünste der Rauchschwalben lassen den Zuschauer staunen und entführen ihn in eine der zauberhaftesten Regionen der Schweiz.

Alle drei nominierten Filme werden am Dienstag, 21. August, ab 10 Uhr bei einer Green-Screen-Matinee im Wyker Kino gezeigt. Das Publikum kann anschließend seinen Favoriten wählen.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen