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investitionen auf amrum : Wichtige Entscheidung für die Zukunft

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Aus der Redaktion des Insel-Boten

Der Bau des Dorfgemeinschaftshauses in Norddorf wird durchweg positiv aufgenommen. Das nächste große Projekt ist bereits in Planung.

Nachdem der Bau des Dorfgemeinschaftshauses in Norddorfs Ortsmittelpunkt im vergangenen Jahr abgeschlossen werden konnte, galt es für die Gemeindevertretung nun, Bilanz zu ziehen. „Wie zu erwarten war, ist das ‚Seeheim‘ mit einer Finanzierungssumme von knapp 3,3 Millionen Euro teurer geworden als veranschlagt“, erklärt der Vorsitzende des Finanzausschusses, Christoph Decker. Zur einstigen Investitionssumme von rund 2,3 Millionen Euro gesellte sich neben verschiedenen Änderungen auch die gelungene Gestaltung des Geländes.

Die Rückmeldungen sowohl von Gästen als auch von Einheimischen seien durchweg positiv ausgefallen, weshalb sich die Aufwertung des Ortsmittelpunktes mit dem Bau und der Neugestaltung des Grundstückes als richtige und vor allem wichtige Entscheidung für die Zukunft erwiesen habe. „Nur wer bereit ist, in die Infrastruktur zu investieren, wird sich am Tourismusmarkt behaupten können“, ist Norddorfs Bürgermeister Peter Koßmann überzeugt.

Umso nachdrücklicher fordert er Verlässlichkeit bei Einzug und Abführung der Kurtaxe ein. „Leider gibt es immer noch Vermieter, die die Satzung nicht umsetzen und sich regelrecht sträuben, ihrer Verpflichtung nachzukommen.“ Für Koßmann ist dieses bereits seit Jahren währende Thema zäh wie Kaugummi, zumal die Liste der Ausgaben, die aus den Einnahmen der Kurtaxe finanziert werden müssen, etwa Erhaltungsmaßnahmen und Neubau sowie Pflege- und Reinigungsarbeiten, ellenlang sei.

Als weiteres Projekt im Bereich des Dorfmittelpunktes wurde bereits vor geraumer Zeit die Sanierung des Gebäudes der Amrum-Touristik Norddorf definiert. „Wir hatten seinerzeit sogar schon eine Summe von rund 200  000 Euro im Wirtschaftsplan vorgesehen“, erinnert der Bürgermeister. Allerdings sei man damals noch nicht von einer gesamtheitlichen Sanierung des Gebäudes ausgegangen. Nun soll mit Hilfe von Fachleuten innerhalb der Gemeindevertretung ermittelt werden, wie kostspielig solch eine Sanierung werde, so der Beschluss des Gremiums.

Das Vorhaben stelle die nächste große Herausforderung dar, betonte Christoph Decker, der dafür plädierte, „dass wir uns bis zur Umsetzung einen entsprechenden Puffer zulegen“. Und Peter Koßmann hofft, möglichst schnell fertige Pläne in den Händen halten, um prüfen zu können, ob etwa für die energetische Sanierung Zuschüsse zu erwarten seien. Zudem müsse man in der Planung die räumliche Aufteilung überdenken. Im Dachgeschoss des Gebäudes, in dem sich derzeit Wohnungen für Mitarbeiter der Amrum-Touristik befinden, könne eine neue Aufteilung mehr Wohnraum für Mitarbeiter mit Familien schaffen.

„Im Geschäftsbereich des Seeheimes besteht immer noch die Möglichkeit, einen Laden anzumieten“, informiert der Bürgermeister schließlich, der hofft, die Norddorfer Geschäftswelt bald weiter beleben zu können.“ Interessierte können sich bei Peter Koßmann melden.

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erstellt am 17.Apr.2015 | 09:00 Uhr

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