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Erste-Hilfe-Kind-Kurs in nebel : Wertvolle Tipps für Notfall-Situationen

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Rettungsassistent Wolfgang Schulte und Kinderfacharzt Malte Harjes zeigten an zwei Abenden in der Begegnungsstätte des Deutschen Roten Kreuzes auf, wie man sich in einem Krankheits- oder Notfall verhalten soll.

shz.de von
erstellt am 25.02.2014 | 17:30 Uhr

Rettungsassistent Wolfgang Schulte und Kinderfacharzt Malte Harjes zeigten an zwei Abenden in der Begegnungsstätte des Deutschen Roten Kreuzes im Rahmen eines Erste-Hilfe-Kind-Kurses, wie man sich in einem Krankheits- oder Notfall verhalten soll. Im Mittelpunkt der von den „Frühen Hilfen Föhr/Amrum“ organisierten Aktion stand vor allem die Versorgung von Säuglingen, Kleinkindern und Jugendlichen.

Auf einen erklärungsreichen Theorieabend folgte ein praktischer Teil. Malte Harjes leitete den Abend mit einem Bildvortrag über Reanimation bei Kindern und Säuglingen ein und erklärte, was wie und wann zu tun sei. „Das Schlimmste, was man tun kann, ist nichts zu tun“, so Harjes, der durch seine Arbeit in der Kinderfachklinik Satteldüne täglich mit Kindern jeden Alters zu tun hat.

Die wichtigsten Maßnahmen und worauf genau geachtet werden muss, wenn ein Notfall wie Atemstillstand eintritt, erklärten Wolfgang Schulte und Malte Harjes den Teilnehmern anschaulich mithilfe dreier Dummys, die Säuglinge, Jugendliche und Erwachsene darstellten. Jeder durfte selbst Hand beziehungsweise Mund anlegen. „Für den Abbau von Berührungsängsten, den Betroffenen falsch anzufassen oder einen fremden Menschen zu beatmen, sind praktische Übungen unerlässlich“, erklärten die beiden Kursleiter. Nur so könne in einem Notfall ruhig und überlegt gehandelt werden.

Viele der Teilnehmer haben eigene Kinder und so wurden vor allem die Unterschiede zwischer der Reanimation bei einem Kleinkind und einem Erwachsenen erläutert. Wird der Kopf eines Kindes bei der Beatmung überstreckt und wie kräftig wird die Herz-Druck-Massage durchgeführt? Die Antworten und praktischen Übungen zeigten den Teilnehmern die Bedeutung dieses Erste-Hilfe-Kind-Kurses auf. So fühlte man sich bereits auf dem Heimweg sicherer, denn nun kann im Notfall richtig reagiert werden.

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