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Insel-Bote

24. November 2017 | 08:24 Uhr

Föhr : Wenn Rotarier am Rad drehen

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Eine Aktion auf dem Wyker Jahrmarkt unterstützt Föhrer Schüler. Außerdem beteiligt sich der Insel-Club am weltweiten Kampf gegen Kinderlähmung.

shz.de von
erstellt am 27.Okt.2017 | 06:30 Uhr

Die Glücksrad-Aktion des Rotary-Cubs auf dem Wyker Jahrmarkt war ein voller Erfolg. An drei Tage konnten rund 1850 Euro für die Aktion „Berufsnavigator“ erdreht werden. Zum dritten Mal finanziert der Club den Navigator, dessen Hauptziel es ist, Schülern der Eilun-Feer-Skuul Stärken und Schwächen hinsichtlich ihrer beruflichen Orientierung aufzuzeigen. Eine positive Bewertung von 93 Prozent der Schüler zeigt an, wie gut dieses Projekt angenommen wird und wie wichtig es für die oberen Jahrgänge geworden ist. In diesem Jahr wird sich erstmals auch die Agentur für Arbeit an den Kosten beteiligen.

Da der Jahrmarkt zeitlich immer in die „Welt-Polio-Woche“ fällt, sammelte der Rotary-Club auch Geld für die Aktion „Polio plus“, die sich die Ausrottung der Kinderlähmung auf die Fahnen geschrieben hat. Ein Projekt, das die Föhre Rotarier seit einigen Jahren durch die Sammlung von recyclingfähigen Plastikverschlüssen unterstützen. Und so veranstalteten sie auf dem Jahrmarkt ein Schätzspiel, bei dem die Anzahl der Deckel in einem großen Sack möglichst genau genannt werden sollte. Dabei zeigten die Insulaner, dass sie sich auskennen, denn von den zehn genauesten Tipps wurden neun von Föhrern abgegeben. Der Sieger lag nur 25 Deckel neben der tatsächlich gezählten Anzahl. Die beiden besten Tipper konnten sich über je einen Gutschein für eine Fährüberfahrt inklusive PKW freuen, die wieder von der Wyker Dampfschiffs-Reederei gespendet worden war.

Wie wichtig der Kampf gegen die Kinderlähmung sei, werde immer wieder deutlich , wenn neue Fälle auftreten, heißt es in einer Mitteilung des Föhrer Clubs. Inzwischen würden sich die Neuansteckungen auf Afghanistan und Pakistan beschränken. Doch wenn jetzt aufgehört werde, zu impfen, werde sich die Krankheit wieder verbreiten und die gesamten bisherigen Erfolge seien gefährdet.

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