Föhr und Amrum : Wenn alle von der Insel wollen

Gestern Nachmittag war in der Großen Straße noch Hochbetrieb – spätestens morgen wird es hier wieder winter-leer sein.
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Gestern Nachmittag war in der Großen Straße noch Hochbetrieb – spätestens morgen wird es hier wieder winter-leer sein.

Gestern setzte die große Abreise der Feiertagsgäste ein. Auch heute gibt es 19 Abfahrten von Wyk nach Dagebüll.

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03. Januar 2018, 14:30 Uhr

Gestern Nachmittag herrschte noch Hochbetrieb auf den Straßen, an den Stränden, in Läden und Cafés, genossen die Gäste, die über den Jahreswechsel auf die Inseln gekommen waren, den strahlenden Sonnentag. Doch längst hatte der Abreiseverkehr eingesetzt, und auch der heutige Mittwoch wird für die Mitarbeiter der Wyker Dampfschiffs-Reederei (WDR) noch einmal ein „Großkampftag“, bevor dann auf den Inseln wieder Winterruhe einkehrt.

Mit 19 Abfahrten von Föhr nach Dagebüll statt der normalerweise im Fahrplan ausgewiesenen zehn stehen bei der Reederei gestern und heute fast doppelt so viele Fahrten zum Festland auf dem Programm, wie an normalen Winter-Werktagen. Und auch ab Amrum gab es jeweils zwei zusätzliche Fahrten.

„Das ist ein ganz normaler Rückreisebetrieb, wie immer nach den Feiertagen“, meinte Heiko Litschke, Mitarbeiter in der WDR-Disposition, gestern und war am Nachmittag nach einem Blick auf aktualisierte Wettermeldungen zuversichtlich, dass es auch heute „normal“ bleiben wird. Denn der Wetterdienst hatte gestern eine Sturmwarnung herausgegeben und für heute Nachmittag wurde ein um 1,50 Meter erhöhter Wasserstand vorhergesagt.

„Auf Grund des gemeldeten Sturmtiefs kann es zu Änderungen im Fahrplan kommen“, hatte die WDR deshalb bereits gestern auf ihrer Homepage gewarnt. „Vorsichtshalber“, so Litschke, der am Nachmittag optimistisch war, dass es nicht so schlimm kommen wird und auch heute alle Gäste wie geplant abreisen können.

Und das dürften einige Tausend sein. Auf Zahlen wollte sich der Reederei-Mitarbeiter zwar nicht festlegen, „aber gefühlt waren es bestimmt genauso viele Neujahrsgäste wie vor einem Jahr“, meint er. Und da hatten rund 14 000 Menschen den Jahresswechsel auf Föhr und Amrum verbracht.

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