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musikalischer höhepunkt : Weihnachtsoratorium in großer Besetzung

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Aus der Redaktion des Insel-Boten

Das Weihnachtsoratorium gilt als das populärste aller geistlichen Werke Johann Sebastian Bachs, das für viele Menschen untrennbar mit den Weihnachtstagen verbunden ist. Am Sonntag, 29. Dezember, wird der Eingangschor „Jauchzet, frohlocket“ wieder erklingen.

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erstellt am 27.Dez.2013 | 00:34 Uhr

Das Weihnachtsoratorium gilt als das populärste aller geistlichen Werke Johann Sebastian Bachs, das für viele Menschen untrennbar mit den Weihnachtstagen verbunden ist. Am Sonntag, 29. Dezember, wird der Eingangschor „Jauchzet, frohlocket“ wieder erklingen, wenn ab 20 Uhr in der Boldixumer St.-Nicolai-Kirche die Kantaten eins bis drei des sechsteiligen geistlichen Vokalwerks aufgeführt werden.

Auch in diesem Jahr spielt bei dem von Martin Bruchwitz, Kantor der Gemeinde St. Nicolai, geleiteten Konzert der Hamburger Kirchenmusikdirektor Thomas Dahl die Orgel. Unterstützt wird die Kantorei wiederum vom Rungholt-Ensemble Hamburg und Mitgliedern des ebenfalls aus der Hansestadt kommenden Bachchores St. Petri sowie dem Collegium St. Petri.

Traditionell haben sich bei Martin Bruchwitz überdies zehn Gastsänger vom Festland angemeldet, die ebenfalls mitsingen und zur Generalprobe am Sonnabend, 28. Dezember, um 20 Uhr in der St.-Nicolai-Kirche erwartet werden. „Wir sind mit Bass- und Mittelstimmen sowie vier Chor-Tenören gut besetzt, das haben wir in dieser Stärke noch nicht gehabt“, ist der Kantor zufrieden, dass das diesjährige Hauptkonzert der Gemeinde mit einer enormen Männerbesetzung aufgeführt werden kann.

Erste Wahl sind auch in diesem Jahr die Solisten. So können sich die Insulaner auf den Tenor Henning Klocke freuen, der zu einem Heimspiel anreist. Längst gehört Klocke zu den begehrten Interpreten bei internationalen Festspielen, der bei vielen Konzerten im In- und Ausland gefragt ist.

Auf der Insel nicht unbekannt sind auch die Sängerinnen Tanya Aspelmeier (Sopran) und Ute Weitkämper (Alt), die beide auch im vergangenen Jahr beim Weihnachtskonzert mitwirkten. Ein Auftritt, bei dem Tanya Aspelmeier einen derart großen Eindruck bei der Kantorei hinterlassen hat, so Bruchwitz, dass aus deren Reihen der Wunsch nach einem erneuten Auftritt kam.

Eine Premiere feiert hingegen Joachim Gebhardt (Bass). Gebhardt sang bereits als Zehnjähriger als Solosopranist im Wiesbadener Knabenchor und ist seit vielen Jahren Bariton im Chor des Norddeutschen Rundfunks. Karten für das Weihnachtsoratorium gibt es bei „BuBu“ am Wyker Sandwall und an der Abendkasse.

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