Eilun-Feer-Skuul : Weichenstellung für das Leben

Informationen aus erster Hand bekommen die Schüler an den Ständen der Betriebe.
Informationen aus erster Hand bekommen die Schüler an den Ständen der Betriebe.

Der „Tag des Berufs“ will Schülern die Entscheidung für eine Ausbildung leichter machen. Es nehmen so viele Firmen wie noch nie zuvor teil.

shz.de von
31. Januar 2018, 14:00 Uhr

Mit der Berufswahl stellen Schulabgänger eine wichtige Weiche für ihr ganzes späteres Leben. Doch welchen Beruf sollen sie ergreifen, was könnte sie interessieren und was entspricht ihren Fähigkeiten? Antworten auf diese Fragen können sie beim „Tag des Berufs“ bekommen, der in der kommenden Woche zum fünften Mal als Gemeinschaftsprojekt von Eilun-Feer-Skuul und Föhr-Amrumer Bank veranstaltet wird, und bei dem Föhrer Betriebe den Jugendlichen sich und ihre Ausbildungsangebote präsentieren.

Am Donnerstag, 8. Februar, in der Zeit von 9 bis 12 Uhr findet die Veranstaltung in diesem Jahr statt – allerdings nicht, wie gewohnt, im Schulzentrum am Rebbelstieg. Wegen der Umbauarbeiten an der Schule sind die Schüler teilweise auf dem Gelände des Hamburger Kinderheims untergebracht. Hier findet dieses Mal auch der „Tag des Berufs“ statt.

Firmen und Betriebe sind gerade auf der Suche nach geeigneten Bewerbern für das Jahr 2018. So ist der Aktionstag eine gute Möglichkeit, Kontakte zwischen den Ausbildungsbetrieben und möglichen Auszubildenden herzustellen. Gemeinsam mit dem Lehrer Daniel Brauer, der an der Gemeinschaftsschule unter anderem für die Berufsplanung der Jugendlichen zuständig ist, koordinieren Sarah Nissen und Beate Sachs von der Föhr-Amrumer Bank den Tag.

„Es konnten so viele Firmen wie noch nie gewonnen werden“, freut sich Beate Sachs. Die Bandbreite der Ausbildungsberufe, die teilweise von den Auszubildenden der Betriebe selbst vorgestellt werden, reicht vom Maurer, Tischler und Zimmerer bis hin zum Anlagenmechaniker Sanitär, Heizung und Klimatechnik und zum Maler und Lackierer. Es stellen sich die Elektroniker der Haus- und Gebäudetechnik, der KFZ-Mechatroniker sowie die Kauffrau für Bürokommunikation und Immobilien, die Tourismuskauffrau und die Hauswirtschafterin vor. Auch über die Ausbildung zum Friseur sowie zum Bäcker oder Schlachter, zu Fachverkäufern im Einzelhandel und über Berufe im medizinischen und pflegerischen Bereich gibt es Informationen. Wer sich für eine Karriere im Bankgewerbe interessiert, kann sich gleich an zwei Ständen informieren. Hier geht es um die Ausbildung zum Bankkaufmann und um das Studium zum Bachelor of Arts in Banking and Finance.

Mit dabeisind auch Behörden. Am Stand der Wyker Polizei lernt man den Beruf des Polizisten kennen, das Amt informiert über Ausbildungen zum Verwaltungsfachangestellten und zur Fachkraft für Abwassertechnik. Der Landesbetrieb für Küstenschutz stellt erstmals den Beruf des Wasser- und Metallbauers und des Mechatroniker für Land- und Baumaschinen vor.

In diesem Jahr können die Schüler und Schülerinnen sich darüber hinaus auch über ein Freiwilliges Soziales Jahr Kultur beim Friisk Funk und im Friesenmuseum sowie den Freiwilligendienst bei der Schutzstation Wattenmeer informieren.

Auch die Berufliche Schule Niebüll, die Kreishandwerkerschaft Nordfriesland-Nord und die Arbeitsagentur mit ihrer Berufs- und Studienberatung sind wieder dabei. Außerdem gibt es verschiedene Vorträge. Olaf Behrmann von der Kreishandwerkerschaft Nord spricht über die Ausbildung im Handwerk, Claudia Meincke vom American Institute For Foreign Study in Bonn weiß Rat zum Thema „Nach der Schule ins Ausland“, Michael Warnck erteilt als Berufsberater der Agentur für Arbeit in Flensburg Auskünfte über das Thema „Erfolgreich durchs Assessment Center“, Sarah Nissen von der Föhr-Amrumer Bank informiert über die Vorteile des Dualen Studierens, Annika Stamer erklärt den Freiwilligendienst bei der Schutzstation Wattenmeer und Maike Hansen hält einen Vortrag über die „Praktikumsbörse-Praktikum Westküste“.

„Willkommen am ‚Tag des Berufs‘ sind nicht nur die Schülerinnen und Schüler. Auch Eltern und Großeltern können gern dabei sein, um ihren Kindern oder Enkelkindern später bei der Berufs- oder Studienwahl zur Seite stehen zu können“, betont Beate Sachs.

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