Standpunkt : Wechsel-Stimmung

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28. Mai 2015, 08:00 Uhr

„Dumm gelaufen“ oder „ziemlich unglücklich“: So kommentieren die Beteiligten die aktuelle peinliche Situation um die Nationalparkhalle. Um derartige Vorfälle zu vermeiden, soll es nach den Vorstellungen der Grünen nun ein hauptamtlicher Bürgermeister richten. Die Erkenntnis, dass ein Wechsel vom Amateur zum Profi überfällig ist, ist nicht neu. Denn, bei allem Respekt, ein Ehrenamtler ist – abgesehen von dem immensen Zeitaufwand – mit den anstehenden rechtlichen, organisatorischen und öffentlichen Aufgaben schlicht überfordert. Da klingt die Idee verlockend, den Posten mit einer Fachkraft mit mehrjähriger Erfahrung zu besetzen, die der Verwaltung auf Augenhöhe begegnen könnte und den Kauf der Nationalparkhalle wohl bereits im Ansatz anders angegangen wäre. Die Entscheidung allerdings, das Veranstaltungs-Domizil zu erwerben, haben die Stadtvertreter gefällt. Und die hätten wohl auch einen hauptamtlichen Bürgermeister mit dem Kauf der Halle beauftragt.

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