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Wassertemperaturen rekordverdächtig niedrig

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shz.de von
erstellt am 07.Mai.2013 | 03:59 Uhr

nieblum | Bereits zum 33. Mal wird am Nieblumer Surf-Strand in diesem Jahr der Föhr-Cup ausgetragen, findet jene Windsurfregatta statt, zu der seit mehr als drei Jahrzehnten - traditionell am Himmelfahrtswochenende - Windsurfer aus ganz Deutschland auf die Nordseeinsel reisen.

Ob die diesjährige Auflage zu einem Himmelfahrtskommando wird, bleibt abzuwarten. Denn auch wenn es vor Nieblum schon Windsurfen im Schneetreiben gegeben hat, die Wassertemperaturen dürften in diesem Jahr rekordverdächtig niedrig sein.

Die knapp 20 Starterinnen und Starter, allesamt hart im Nehmen, lassen sich davon erfahrungsgemäß nicht abschrecken. Im Gegenteil: Für sie, die sich teilweise schon seit der vergangenen Woche im Trainingslager befinden, sind diese Bedingungen besondere Motivation. "Darfst halt nicht reinfallen" ist die Devise, was bei den anspruchsvollen Bedingungen vor Nieblum leichter gesagt als getan ist.

Regattaleiter Dirk Hückstädt wird die Sportlerinnen und Sportler am Himmelfahrts-Donnerstag um 12 Uhr zum ersten Mal auf den Rundkurs schicken. Am Freitag um 12.30 Uhr soll es dann losgehen, dann steht ein Stundenrennen auf dem Programm. Bei dem gilt es, einen Kurs innerhalb von 60 Minuten möglichst oft zu durchfahren. Anschließend haben Teams auf Katamaranen die gleiche Aufgabe. Am Sonnabend schließlich geht es für die Surfer um 13 Uhr auf die entscheidenden und spannenden Runden. Gegen 19 Uhr soll dann die Siegerehrung stattfinden, sollen Pokale den Besitzer wechseln und - wie üblich - Heldengeschichten von fast perfekten Manövern zum Besten gegeben werden. Spannend auch, wer am Ende den Föhr-Cup für die schnellste gefahrene Runde für ein Jahr in seine Schrankwand stellen darf. Vier Regatta-Gewinner der vergangenen Jahre haben ihren Start angekündigt.

Wenn die Windvorhersage Recht behält, erwartet die Surfer ab Donnerstag Wind aus West-Nord-West. Für die Besucher der Regatta sind das fast optimale Bedingungen, denn die Rennen können in Strandnähe ausgefahren werden und sind vom Ufer aus gut zu verfolgen. Während sich die Sportler auf dem Wasser abmühen, ist für die Regatta-Fans am Strand gesorgt: Die Getränke sind so frisch wie das, was es vom Grill gibt.

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