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In alkersum : Was Schiffsrwacks zu erzählen wissen

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Alte Schiffsrwacks in der Ostsee sind Thema eines Vortrags in der Föhrer Ferring-Stiftung. Der Referent kommt aus Stralsund.

„Schiffswracks – Auf Spurensuche vor Rügen und Hiddensee“ lautet das Thema eines Vortrags bei der Alkersumer Ferring-Stiftung, den Dr. Thomas Förster vom Deutschen Meeresmuseum in Stralsund am kommenden Sonntag, 13. August, um 10 Uhr hält.

Die Ostsee ist das meist befahrene Meer der Welt, und auch wenn sie nur die „Kleine Schwester“ der Nordsee genannt wird, kann es hier rau zugehen. Stürme, Eis, menschliches oder technisches Versagen, aber auch viele Seekriege führten zu unzähligen Havarien und Schiffsuntergängen. Vor den Inseln Rügen und Hiddensee befindet sich ein regelrechter Schiffsfriedhof, mit Hunderten von Wracks, die hier in den letzten Jahrhunderten sanken.

Thomas Förster, einer der führenden Unterwasserarchäologen des Landes, hat über Jahre an Expeditionen weltweit teilgenommen. Allerdings stand seine Heimatinsel Rügen immer im Fokus seiner Forschungen. Die dort entdeckten und untersuchten Schiffsreste sind wichtige Zeugnisse der internationalen Schifffahrtsgeschichte. Häufig stammen die gesunkenen Fahrzeuge auch aus der Nordseeregion und erlauben viele Schlüsse zum jahrhundertealten Handel und kulturellen Austausch.

Einen Teil der Forschungen, über die er am Sonntag in Alkersum berichtet, fasste Thomas Förster unlängst in einem Buch zusammen. Mit zahlreichen Unterwasseraufnahmen und historischen Bilddokumenten verspricht sein Vortrag eine spannende Tauchfahrt in die Vergangenheit zu werden.

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erstellt am 10.Aug.2017 | 10:37 Uhr

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