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Wahlbeteiligung auf den Inseln über dem Landesschnitt

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erstellt am 27.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Föhr/Amrum | Die Süderender waren gestern Abend die Schnellsten. Während in anderen Inselgemeinden noch die Stimmzettel zur Kreiswahl ausgezählt wurden, stand in dem Dorf im Föhrer Westen bereits das Ergebnis der Gemeindewahl fest. Und das, obwohl die Wahlbeteiligung in Süderende mit 73,3 Prozent entgegen dem Landestrend geradezu sensationell hoch war, auch wenn sie um einen halben Prozentpunkt niedriger lag, als vor fünf Jahren.

In den meisten anderen Inselgemeinden hatten die Wahlvorstände auch nicht viel weniger zu tun, um so mehr rauchten am Abend die Köpfe, als es ans Auszählen der Stimmen ging. Erst war die Kreiswahl dran, dann die Gemeindewahl. Und bei der Kreiswahl standen gegen 19.15 Uhr auf beiden Inseln die Ergebnisse fest: Die CDU blieb mit jeweils gut 40 Prozent stärkste Kraft, die WG-NF landete auf dem zweiten Platz. Im Kreistag sind Föhr und Amrum künftig mit gleich fünf Abgeordneten vertreten: Für die CDU schafften es der Wyker Paul Raffelhüschen und der Nebeler Uwe Claußen, für die WG-NF der Wittdüner Jürgen Jungclaus, für die SPD der frühere Wyker Schulleiter Siegfried Puschman, der auf Amrum kandidiert hatte, und für die Grünen Martje Seemann, die ebenfalls auf Amrum angetreten war.

Bei den Gemeindewahlen behaupteten in den drei Amrumer Gemeinden und in den Föhrer Inseldörfern die Wählergemeinschaften ihre Vormachtstellung, während die Kommunale Gemeinschaft in Wyk kräftig Federn lassen musste. Die Gruppierung um Bürgermeister Heinz Lorenzen büßte gegenüber der letzten Kommunalwahl 8,5 Prozent der Stimmen ein und wird in der neuen Wyker Stadtvertretung mit fünf Mandaten genauso stark sein, wie die CDU. Die SPD gewann in Wyk zwei Sitze dazu und stellt jetzt vier Stadtvertreter, die Grünen sind künftig mit drei statt zwei Abgeordneten im Wyker Stadtparlament vertreten.

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