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Wyker Grundschule : Vorstand sucht engagierte Mitstreiter

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Massive Nachwuchssorgen: Dem Förderverein der Rüm-Hart-Schule droht Ende des Monats das Aus.

Schulkino und -disco, diverse Fahrten oder auch das Einschulungscafé: Dies sind nur einige Veranstaltungen, die der Förderverein der Rüm-Hart-Schule unterstützt. Doch der Verein hat Nachwuchsprobleme, der gesamte Vorstand könnte bei der kommenden Jahresversammlung am 29. September zurücktreten. Nachfolger wurden noch nicht gefunden.

Thomas Müller, derzeit Vorsitzender des Vereins, beschreibt den Zustand so: „Im Moment hat keines der Mitglieder im engeren Vorstand noch ein Kind an der Schule, was ein so nicht tragbarer Zustand ist. Uns fehlt die direkte Bindung zur Schule.“ Und auch der zweite Vorsitzende Dirk Eisersdorff ist mit der Situation unzufrieden: „Es ist ein Lehrer- und Elternförderverein, der eben auch durch Eltern getragen werden soll. Das funktioniert nur, wenn es auch Eltern gibt, die sich engagieren.“

Freiwillige sind also dringend gesucht. „Wenn wir keinen neuen Vorstand finden, muss der Verein über kurz oder lang aufgelöst werden“, stellt Müller klar. Dirk Eisersdorff will sich da lieber nicht so drastisch äußern: „Wenn es so weiter geht, sieht es mit der Weiterarbeit auf jeden Fall sehr schlecht aus.“

Und dabei scheint des Engagement im Förderverein ein echter Traumjob zu sein. „Egal was man macht, man steht immer auf der Seite der Guten, wenn man etwas mit Geld unterstützt“, meint Eisersdorff, selbst Lehrer an der Schule. „Außerdem kann man sehr viel mitgestalten und hat sehr viel Freiraum.“ Und Thomas Müller hebt noch einmal die Notwendigkeit des Vereins hervor: „In Zeiten leerer Kassen ist ein Verein, der jegliche Vorhaben finanziell unterstützt, umso wichtiger. Es wäre zu schade und zudem nicht nachvollziehbar, wenn sich für so einen guten Zweck keine Eltern finden, die diese Arbeit weiterführen wollen.“ Es sei kein großer Aufwand, im Vorstand zu sein, so Müller weiter. Man mache im Grunde ja nicht anderes, als zu helfen.

Beide unterstreichen, dass ein neuer Vorstand vielleicht auch wieder neue Dinge anstoßen könnte. „Früher haben wir sehr viel mehr Aktivitäten organisiert als heute. Da würde ein junger Vorstand voller Tatendrang vielleicht wieder was auf die Beine stellen.“, so der zweite Vorsitzende. Und Thomas Müller meint, dass der Vorstand in den letzten Jahren vielleicht etwas eingefahren sei und neue Leute frischen Wind bringen könnten.

In Zukunft könnte es mit einer neuen Spitze also wieder neue Aktionen an der Rüm-Hart-Schule geben. Dafür ist es aber notwendig, dass bei der Jahresversammlung viele engagierte Eltern erscheinen, die auch bereit sind, Aufgaben zu übernehmen.

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