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Auf Föhr : Vorschulkinder fit für den Sommer

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Wichtige Aufklärung für die Jüngsten: Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft gibt Kurse in Föhrer Kindergärten.

shz.de von
erstellt am 30.Apr.2016 | 13:00 Uhr

Der Sommer naht und die Kinder freuen sich auf das Spielen am und im Wasser. Um den Nachwuchs über die Gefahren aufzuklären, die mit dem Baden verbunden sein können, bereist Inge Carstensen von der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) Kaltenkirchen seit 15 Jahren Kindergärten, um über das richtige Verhalten im Wasser zu informieren. Auch auf Föhr leistet Carstensen seit gut drei Jahren diese wichtige Aufklärungsarbeit. Nach Besuchen in den Kindergärten in Midlum und Süderende sowie im Wyker Awo- und beim ADS-Kindergarten – die Inselkinder, wo auch die Kleinen des Dänischen Kindergartens teilnahmen, stand gestern die abschließende Veranstaltung im evangelischen Kindergarten St. Nicolai auf dem Programm.

Spielerisch lernten die Kinder die Gefahren im und am Wasser kennen, die zu Beginn Spaß an einem lustigen Bewegungsspiel hatten. Anschließend galt es, ein großes Puzzle zusammenzusetzen. Selbst gebautes Lehrmaterial, denn anhand dieses Puzzles erklärte Inge Carstensen nun die Baderegeln, die sie gemeinsam mit den Kleinen erarbeitete.

Warum sie vor dem Baden duschen müssen und wie weit sie ins Wasser gehen dürfen, wenn sie noch nicht schwimmen können, waren Fragen, die es im Anschluss zu beantworten galt. „Wie weit dürfen wir zu zweit ins Wasser gehen, wenn der Bauchnabel die Grenze ist?“, wandte sich die Lebensretterin an die Kinder und stellte sich mit einem Mädchen auf. Die Kleinen brauchten ein bisschen, doch dann kam die richtige Antwort.

Wie auch auf die übrigen Fragen, denn die Kinder waren mit Feuereifer dabei. „Warum muss ich nach dem Baden duschen?“, „Warum ist baden bei Gewitter gefährlich?“ oder „Wann muss ich mich bei Sonnenschein eincremen?“. Kein Problem für den Nachwuchs, der sichtlich Spaß hatte. Wie auch, als die Kinder mit Rettungsgeräten spielerisch lernten, einen Menschen aus dem Wasser zu bergen wie es die DLRG immer macht.

Ein Puppenspiel rundete das Ganze schließlich ab, bei dem „Nobby“, das Maskottchen der DLRG, die Baderegeln noch einmal aufarbeitete und Hinweise auf Schwimmkurse gab. Am Ende erhielt jedes Kind von Inge Carstensen eine Urkunde und weitere kleine Geschenke.

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