Föhr : Von der Mutter verlassen

Zwei Heuler kamen ins Wyker Robbenzentrum. Das männliche Tier (li.) hat noch sein Embryonalfell.
Zwei Heuler kamen ins Wyker Robbenzentrum. Das männliche Tier (li.) hat noch sein Embryonalfell.

Im Robbenzentrum kamen die ersten Heuler an. Einer hatte noch sein Embryonalfell.

shz.de von
03. Juni 2018, 10:00 Uhr

Die Heuler-Saison hat auch auf Föhr begonnen. Die beiden ersten mutterlosen Seehund-Babys wurden jetzt im Föhrer Robbenzentrum versorgt. Ein männliches und ein weibliches Tier wurden gefunden.

Der kleine Seehund-Junge ist zwar größer, als das Mädchen, aber hat noch sein Embryonal- oder Lanugofell. Dieses lange, flauschige Fell ist zwar typisch für die im Winter und an Land geborenen Kegelrobbenbabys, die es vor Kälte schützt. Aber bei Seehunden sollte es eigentlich schon vor der Geburt im Uterus gewechselt sein, da sie bei Ebbe auf Sandbänken geboren werden und, sobald diese vom nächsten Hochwasser überspült werden, mit ihrer Mutter ins Wasser ausweichen müssen.

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