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PRÜFUNGEN BESTANDEN : Von Amrum nach Australien: Fachleuten im Gastgewerbe steht die Welt offen

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Aus der Redaktion des Insel-Boten

Gastronomiebetriebe sind zufrieden mit dem Abschlussjahrgang 2013. Erstmals mussten alle Prüflinge in Deutschland am gleichen Tag die gleichen Aufgaben erledigen.

shz.de von
erstellt am 10.Okt.2013 | 12:30 Uhr

Nach der erfolgreich abgeschlossenen Prüfung gilt es nun, den weiteren beruflichen Werdegang zu planen und die eigene Zukunft zu bestimmen, waren sich die Amrumer Auszubildenen im Hotel- und Gaststättengewerbe bei einem Treffen im „Hotel Hüttmann“ einig. Hotelier Peter Koßmann freute sich, dass alle Amrumer und Föhrer Absolventen der Westerländer Berufsschule gute Prüfungsergebnisse erzielen konnten und sich damit Referenzen für den eigenen Werdegang geschaffen haben. Zudem hätten sie mit der Prüfung den Beweis erbracht, qualifizierte Fachkräfte zu sein.

„Die schriftlichen Prüfungen wurden in diesem Jahr erstmalig als programmierte Arbeiten ausgeführt, sodass alle Prüflinge in Deutschland am gleichen Tag die gleichen Aufgaben zu erledigen hatten“, erklärt Angelika Hesse die Neuregelung. „Die Köche müssen in ihren praktischen Prüfungen aber keine Gerichte kochen, die für ihre Region unüblich sind. Hier wird schon dem Bundesland angepasst geprüft“, beschreibt die Seniorchefin des Hotel „Seeblick“ die neuen Regeln. „Für die Bereiche Sylt, Föhr, Amrum, Südtondern und Helgoland sind von 81 Prüflingen lediglich zwei durchgefallen“, ist Angelika Hesse zufrieden über das gute Prüfungsergebnis.

„Es ist erfreulich, dass sich der Nachwuchs in Deutschland entschließt, sich im Hotel- und Gaststättengewerbe ausbilden zu lassen und somit dazu beiträgt, dass diese serviceorientierten Berufe trotz des demografischen Wandels mit qualifiziertem Personal besetzt werden können“, so Koßmann. „Wir haben mit unserem Jahrgang großes Glück gehabt und entsprechend hoch haben sie die Messlatte mit ihrem Können und ihren Abschlüssen gelegt“, freute sich Barbara Koßmann.

Zu den Prüfungen gehörten die unterschiedlichsten Aufgaben aus den breit gefächerten Berufsbildern. So musste zum Beispiel tranchiert und filetiert werden, Menüs entworfen und ausgearbeitet, Festtagskarten und Flyer kreiert und gestaltet werden.

Ihre Prüfungen als Hotelfachfrau beziehungsweise Hotelfachmann bestanden Alena Früchtnicht und Philip Tolle (Hotel „Hüttmann“, Norddorf), Christoph Odin Nolte (Hotel „Sternhagens Landhaus“, Oevenum), Deliza Osmani (Klinik Westfalen, Wyk), Torben Schalt (Hotel „Zur Post“, Utersum) sowie Tatje Nissen (Hotel „Weiße Düne“, Wittdün). Marc-Robert Bodenstab (Hotel „Hüttmann“, Norddorf) und Andreas Domscheit (Restaurant„Zum Schlachter“, Nieblum), schlossen ihre Ausbildung zum Restaurantfachmann ab. Fachkraft im Gastgewerbe wurde Jasmin Grothe (Hotel „Rackmers Hof“, Oevenum). Manuel Schmidt (Hotel „Seeblick“, Norddorf), Sabrina Jager (Reha-Zentrum Utersum), Matthias Klubberg (Restaurant „Likedeeler“, Steenodde), sowie Tobias Mödinger und Andre Michael Renkes (Restaurant „Zum Schlachter“, Nieblum) sind nun ausgebildete Köche.

Für etliche Berufsanfänger heißt es nun, die Inseln zu verlassen und die Karten neu zu mischen. Für Philip Tolle ist zum Beispiel das Ziel Australien schon gesteckt.

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