Vor Amrum : Vom Retter in den sicheren Hafen geschleppt

Die „Ernst Meier-Hedde“  läuft mit dem Fischkutter im Schlepp den Wyker Hafen an. Das Tochterboot (am rechten Bildrand) ist ausgesetzt und sichert das Einlaufen ab.
Die „Ernst Meier-Hedde“ läuft mit dem Fischkutter im Schlepp den Wyker Hafen an. Das Tochterboot (am rechten Bildrand) ist ausgesetzt und sichert das Einlaufen ab.

Ein Kutter treibt manövrierunfähig vor Amrum. Die „Ernst-Meier-Hedde“schleppt das Schiff in der Nacht nach Wyk.

shz.de von
19. März 2016, 13:15 Uhr

Glück im Unglück hatte die Mannschaft eines Fischkutters in der Nacht zu gestern: Die Seenotretter der Station Amrum der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) haben das Schiff mit seiner dreiköpfigen Besatzung sicher in den Wyker Hafen gebracht.

Wie die DGzRS berichtet, trieb der Kutter nach einem Maschinenausfall vor Amrum manövrierunfähig in der Nähe des Fahrwassers südlich der Insel.

Gegen 23.30 Uhr hatte der Kapitän die Seenotleitung Bremen der DGzRS über UKW-Kanal 16, den Not- und Anrufkanal in der Seeschifffahrt, alarmiert. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Kutter seine Fangfahrt auf Grund von Problemen mit der Maschine bereits abgebrochen und versucht, den nächsten Hafen zu erreichen. Südlich von Amrum fiel die Maschine jedoch ganz aus.

Der Seenotrettungskreuzer „Ernst-Meier-Hedde“ der Station Amrum lief sofort aus. Etwa 40 Minuten später erreichte er den Havaristen, und die Besatzung konnte bei relativ geringem Wind und Seegang mit dem Tochterboot des Retters, der „Lotte“, eine Leinenverbindung herstellen. Die Seenotretter brachten den 16 Meter langen Kutter und seine Besatzung dann sicher nach Wyk.

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