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feiertage auf den Inseln : Volle Kirchen und Cafés

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Matschig-grau statt puderzuckerweiß: Die Weihnachtsgäste trotzen dem schlechten Wetter.

Dass es keine weißen Weihachten werden würden, war ja bereits seit einigen Tagen klar. Bei Temperaturen deutlich über dem Gefrierpunkt ist dies auch nur schwerlich möglich. Aber Sommerfeeling kam über die Feiertage auch nicht auf. Es wirkte eher so, als habe der Herbst die Deutsche Bahn genommen und sei mit ein paar Wochen Verspätung angekommen. Der Wind pfiff ordentlich über die Inseln, am Heiligabend gesellten sich sogar zeitweise Blitz und Donner dazu.

Die Insulaner und die schon angereisten Urlauber ließen sich von dem Schietwetter aber keinesfalls die Laune verderben. Auch wenn der Sand an den Stränden quer ging, trauten sich ein paar hartgesottene Familien und Hundebesitzer ins Freie und ließen sich die Luft kräftig um die Ohren sausen. Und mit dem Wind im Rücken war es teils sogar richtig angenehm zu laufen. Am Wyker Sandwall nutzen im Windschatten der Häuser einige die Chance, sich mit einem Glühwein an einer der Festbuden aufzuwärmen oder verbrachten ein paar nette Stunden im Café.
„Das bisschen Wind hält uns nicht davon ab, nach draußen zu gehen.“, meinte zum Beispiel Heiko Rössinger, der mit seiner Familie bereits seit einigen Jahren über Weihnachten aus Hannover auf die Insel kommt. „So ist das nun mal, wenn man an die Nordsee fährt.“ Insgesamt war der Tenor: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung.

Und außerdem macht man es sich gerade an Weihnachten ja sowieso gerne zuhause in der festlich geschmückten Stube gemütlich. Richtig Weihnachtsstimmung kam außerdem in den Inselkirchen auf, wo Gottesdienste und Krippenspiele gut besucht waren.

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