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Föhr und Amrum : Volle Inseln zum Jahreswechsel

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Gäste-Ansturm wird traditionell an den Weihnachtsfeiertagen erwartet. Tourismus-Chefs ziehen für das ausgehende Jahr eine positive Bilanz.

von
erstellt am 17.Dez.2015 | 20:18 Uhr

Die Inseln sind bei den Nordsee-Anhängern nach wir vor beliebt: Ein Trend, der auch an den Festtagen anhält. So berichtet Jochen Gemeinhardt, Geschäftsführer der Föhr Tourismus GmbH (FTG), von einer „so gut wie ausgebuchten“ Insel in den Weihnachtsferien und auch Frank Timpe, Vorstands-Vorsitzender der Amrum-Touristik, blickt auf gut gefüllte Auftragsbücher. Dennoch: Da die Anreisen traditionell mit dem zweiten Weihnachtsfeiertag beginnen, haben Kurzentschlossene noch Chancen, bei der Suche nach einer Unterkunft fündig zu werden.

Von einer 60-prozentigen Auslastung während der Feiertage und einer 98-prozentigen zu Silvester gehen die FTG-Verantwortlichen aus. Und auch auf Amrum werden „ähnlich gut ausgelastete Weihnachtsferien wie im Vorjahr“ erwartet, so Timpe. Da einige Vermieter ihre Quartiere in dieser Zeit allerdings nicht anbieten würden, falle eine verlässliche Aussage schwer.

Nicht nur die Nachfrage, auch das Reservierungsverhalten ihrer Gäste haben die Touristiker im Blick. Ob Sommer- oder Winterurlaub: Stammgäste buchen ihre Aufenthalte lange im Voraus; dies gilt auch für den Jahreswechsel. „Gäste, die ihr Wunschquartier bei einem früheren Besuch bereits gefunden haben, werden schnell zu Wiederholungstätern“, weiß Frank Timpe. Allerdings gebe es insbesondere zu den Weihnachtstagen auch viele spontane Buchungen, berichten beide Toursimus-Chefs übereinstimmend.

Im Rückblick ziehen sowohl Jochen Gemeinhardt als auch Frank Timpe eine positive Bilanz für das Jahr 2015. „Um gut fünf Prozent sind die Ankunftszahlen für den Vergleichszeitraum Januar bis September nach heutigem Stand gegenüber 2014 gestiegen“, so der FTG-Chef, bei den Übernachtungen habe es ein leichtes Plus gegeben. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer sei dagegen für diesen Zeitraum um knapp fünf Prozent zurückgegangen. Eine Statistik, die auf den abgegebenen Meldescheinen beruhe, weshalb die noch ausstehenden Belege die Zahlen nach oben korrigieren könnten.

Und auch auf Amrum setzte sich der Zuwachs-Trend fort. „Bis einschließlich
September liegen wir auf ‚Vorjahreskurs‘, abschließende Zahlen für die Herbstferien liegen noch nicht vor“, sagt Frank Timpe. Für den die Herbstsaison zum „Zünglein an der Waage“ werden könnte. Dabei gelte wie in jedem Jahr die Devise: „Am Ende knallt die Peitsche.“

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