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Insel-Bote

19. August 2017 | 15:40 Uhr

Vier Tage voller magischer Illusionen

vom

Auch in diesem Jahr sorgte das Festival "Föhr zaubert" für ungläubiges Erstaunen beim Publikum

Wyk | Zum fünften Mal hieß es "Föhr zaubert" und auch in diesem Jahr kamen die Zuschauer aus dem Staunen nicht heraus. Vier Tage lang war die Insel eingehüllt in Magie, sorgten Straßenaktionen und ausgebuchte Kinderprogramme, bejubelte Close-Up-Vorstellungen und beeindruckende Solo-sowie allabendliche Late-Night-Shows für ungläubige Blicke bei den Zuschauern.

Den Höhepunkt bildete wie in jedem Jahr die große Abschluss-Gala in der Nationalpark-Halle, wo alle Künstler noch einmal tief in ihre Trickkiste griffen. "Alles, was sie heute sehen, sind Illusionen, in die wir unser Können und unsere Seele legen", ließ Jörg Alexander die begeisterten Zuschauer wissen. Wohl wahr, denn was die Akteure vier Tagel lang auf der Bühne präsentierten, verblüffte, erstaunte und reizte nicht selten die Lachmuskeln.

Letzteres, da auch die Comedy nicht zu kurz kam, wofür Matthias Rauch und Pius Maria Cüppers sorgten. Dass Michael Steuer und Torsten Tews, Veranstalter der zauberhaften Tage, Rauch im Vorfeld als begnadeten Entertainer angekündigt hatten, erwies sich als nicht übertrieben. Ob in seinem Solo-Programm oder als Conférencier der Gala - der Dorstener bewies gleichermaßen komisches Talent und Redegewandtheit. Vor allem aber ist der Deutsche Meister der Zauberkunst ein Illusionist, dessen Königsdisziplin die Manipulation des Auges mit Spielkarten ist, die Rauch mit unglaublicher Geschwindigkeit aus der Luft zu greifen scheint.

Für beste Unterhaltung sorgte auch Pius Maria Cüppers, der sein zweites Standbein als Theaterschauspieler gekonnt mit der Zauberei verknüpft und auf der Bühne in verschiedene Rollen schlüpft. Ob als Hellseher Walnussen III oder als Showmaster Herbert Meier-Rödel, das Zwerchfell wird gereizt und die Magie setzt in Erstaunen. Letztere geht bei dem japanischen Zauberer Tomoyuki Osaka allerdings ab und an schief. Pannen, die beabsichtigt sind: Schließlich bringt Cüppers, der 1997 mit dieser Nummer Weltmeister in der Sparte "Comedy-Zauberei" wurde, die Kunstfigur aus dem fernen Osten zum Schreien komisch auf die Bühne.

Entertainment mit Gesangs- und Tanzeinlagen bot schließlich den Rahmen für Gigi & Lulu, die ihr Publikum verzaubern, indem sie vorgeben, nicht zaubern zu können. Eigentlich Assistentinnen des großen Magiers Ramazotti, springen sie ein, als dieser unpässlich ist. Musikalisch und zauberhaft präsentierten die Schweizerinnen ihre Variete-Show.

Neben den Close-Up-Shows kamen Jörg Alexander und Chrostoph Borer "nur" bei der Gala zum Einsatz. Dort aber ließen die Altmeister ihr Können aufblitzen und waren auch auf der Bühne ein Teil der großen magischen Familie.

Die sich, verriet Michael Steuer, auch in diesem Jahr im Rahmen eines grandiosen Festivals bei hohem Niveau und bester Stimmung überaus glücklich gefühlt hätten. Dass dies auch auf die Besucher der Shows zutraf, bewies der jeweils lang anhaltende Beifall am Ende der wahrlich zauberhaften Vorstellungen.

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erstellt am 13.Aug.2013 | 03:59 Uhr

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