Premiere in Nebel : Viel Wirbel um ein Gespenst

Auch die Kostüme und die Bemalungen der jungen Schauspieler kamen beim Publikum gut an.
Auch die Kostüme und die Bemalungen der jungen Schauspieler kamen beim Publikum gut an.

Viel Applaus: Schüler der Öömrang Skuul präsentieren eigene Interpretation des „Gespenstes von Canterville“.

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11. März 2018, 12:30 Uhr

Wie verkauft man am besten ein Schloss, das wunderschön und preislich erschwinglich scheint, doch einen gespenstischen Bewohner hat, der sein Unwesen treibt? Am besten, indem die Bewohner sich einigen – Turbulenzen und Schabernack inklusive. Die Schüler der Öömrang Skuul zeigten in einer Premiere ihre eigene Interpretation von Oscar Wildes „Das Gespenst von Canterville“ – und ernteten reichlich Applaus.

Die Resonanz: „Wow, das war Oscar-reif“, hieß es mehrfach aus dem Publikum. Und auch die jungen Schauspieler zeigten sich stolz über ihr Debüt: „Es war klasse, denn wir haben die Musik selbst ausgesucht und Frau Lindner hat mit uns die Choreographie einstudiert. Wir hatten einfach viel Spaß dabei“, sagte Laura Ziegler.

Unter der Leitung von Miriam Traulsen hatte das Schultheater seit Januar intensiv geprobt, zum Schluss sogar täglich. Zusätzlich zur Aufregung und dem Vorbereitungsstress mussten die Schüler der Erkältungswelle die kalte Schulter zeigen.

Der Lohn für die Mühen war ein Stück, dass laut Traulsen auf die Bedürfnisse der Schüler zugeschneidert wurde und eine eigene Version darstellte. „Wir konnten uns die Rollen selbst aussuchen, das war super und jeder hat sich in seinem Part wohlgefühlt“, sagt Pia Borrs.

Die Leiterin der Theatergruppe ergänzt: „Der Leitfaden war natürlich das Original von Oscar Wilde aus dem 19. Jahrhundert, aber zusammen haben wir eine eigene Amrum-Version daraus gemacht. Die Schüler haben wirklich alles gegeben und haben es so toll gemacht, ich bin unglaublich stolz auf sie.“

Die Theatergruppe bedankte sich ihrerseits bei den vielen engagierten Helfern, wie Rüdiger Seiffert, der zuständig für das Bühnenbild war, Eike Schau und ihrem Team für die Kostüme und Maskenbildnerei sowie Wolfgang Fastenrath mit seinem Technikteam. Mit Vorfreude blickt das junge Schauspielteam nun auf das nächste Theaterstück.

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